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Zukunftssicherung im Blick

Vorstand und Aufsichtsrat sind mit der Geschäftsentwicklung der Bäko-Zentrale Nord zufrieden (von links): Michael Wippler, Klaus Borchers, Peter Becker, Lutz Henning, Alois Mensing und Eckhard Starke.  (Quelle: Wolf)+
Vorstand und Aufsichtsrat sind mit der Geschäftsentwicklung der Bäko-Zentrale Nord zufrieden (von links): Michael Wippler, Klaus Borchers, Peter Becker, Lutz Henning, Alois Mensing und Eckhard Starke. (Quelle: Wolf)

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Bäko-Zentrale Nord macht 767 Mio. Euro Umsatz / 6 Prozent Dividende / Gute Geschäftsentwicklung 2013

„Die steht stabil und handlungsfähig da“, betonte auf der Generalversammlung in Düsseldorf. Immerhin konnte der Umsatz von 767 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2012 gegenüber 2011 gehalten werden, so der geschäftsführende Vorstand der Genossenschaft. Und das in einem ganz schwierigen Umfeld, ist sich Henning nicht nur mit seinem Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Becker einig. Schließlich wird die Branche durch die Backaktivitäten des Lebensmitteleinzelhandels und das zunehmende Online-Angebot geschwächt.

Umso höher ist zu werten, dass bei der Verwendung des Jahresüberschusses (863.934 Euro) ein Dividendenvorschlag von sechs Prozent gemacht werden konnte, der auf der Versammlung einstimmig bewilligt wurde. Das sind in Summe 247.500 Euro. Der Rest des Jahresüberschusses kommt dem Eigenkapital zugute, das mit 21,3 Mio. Euro ausgewiesen wird. Die Eigenkapitalquote beträgt satte 34,4 Prozent. Ein weiteres Indiz für die solide Lage der Zentralgenossenschaft, die mit 22 Regionalgenossenschaften im Dienste von rund 7000 Betrieben steht. 97,8 Prozent der Umsätze tätigt die Bäko-Zentrale Nord mit ihren Regionalgenossenschaften, die 2012 zusammen 1,2 Mrd. Euro Umsatz machten.

Für das Jahr 2013 wird mit einem ähnlichen Ergebnis wie 2012 gerechnet. „Unsere Gesamtumsätze bis Ende August betragen 481 Mio. Euro, davon 195 Mio. im Eigengeschäft, das sind 8 Mio. Euro oder 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr“, verdeutlicht Lutz Henning, dass die Bäko-Zentrale Nord beste Voraussetzungen geschaffen hat, den Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Frei nach dem Motto „Werte leben, Zukunft meistern“, unter dem der aktuelle Geschäftsbericht präsentiert wurde.

In diesem Sinne hat Lutz Henning in Düsseldorf u.a. auf , die neue Software für Bäcker und Konditoren verwiesen. Eine Lösung, mit der die Kollegen Rezepturverwaltung, Deklaration, Wareneinsatz organisieren und die Warenbestellung bei der Bäko tätigen können. Mit diesem Softwareangebot der Bäko kann außerdem der ab 2014 geforderten Deklarations- und Informationspflicht entsprochen werden – ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung der Unternehmen.

Auch organisatorisch sind die Weichen für die Zukunft gestellt worden. Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat sind die turnusmäßig ausscheidenden Kollegen Klaus-Peter Gerbracht, Ben Hartman, Matthias Retzlaff und Bernd Rott wiedergewählt worden. Und auch einer vorgelegten Satzungsänderung hat die Versammlung zugestimmt, um mehr Handlungsspielraum zu haben, wie es heißt. Dabei gestrichen wurde der Passus, dass der Vorstand mit Ablauf des Jahres, in dem er das Rentealter erreicht hat, ausscheidet. Ergänzt wurde, dass der ZV-Präsident auch nach Vollendung des 67. Lebensjahres im Aufsichtsrat bleiben darf.

„Ich glaube schon, dass wir als Bäko und Verbände noch stärker zusammenrücken müssen“, appellierte Peter Becker an die Kollegen, auch mit Blick auf die Strukturveränderungen rechtzeitig für mehr Handlungsspielraum zu sorgen. Die Anwesenheit von Holger Knieling und Wolfgang Schäfer, geschäftsführender Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzender der Bäko-Zentrale Süddeutschland, kann diesbezüglich als Signal gewertet werden.

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