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Die Lambertz-Unternehmensgruppe will mit  puristisch strukturierten Gebäckmischun­gen für besondere Zielgruppen weiter wachsen. +
Die Lambertz-Unternehmensgruppe will mit puristisch strukturierten Gebäckmischun­gen für besondere Zielgruppen weiter wachsen.

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Der Feingebäckhersteller spürte 2014 eine gewisse Kaufzurückhaltung bei Gebäck und Kuchen. Neue Mischungen sollen junge Verbraucher ansprechen.

Düsseldorf/Aachen (abz). Dank eines guten Lebkuchen-Absatzes konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14 um 4 Prozent auf 585 Mio. Euro steigern.  Wie die Firmengruppe  auf ihrer Jahrespressekonfernez in Düsseldorf bekannt gab,  ist dieses positive Ergebnis durch die erfolgreiche Distribution von Bio-Gebäcken und Themen-Gebäckmischungen erzielt worden. Die Saisonartikel steigerten sich um 4,5 Prozent. Neue Absatzkanäle, Absatzfelder und Absatzgruppen sollen in Zu­kunft bei der Sicherung des Umsatzes und Ertrags – bei den Jahres­artikeln – die Hauptrolle spielen.

Gewinner im abgelaufenen Geschäftsjahr waren keine Produktsegmente, sondern die traditionellen Herkunftsmarken Weiss, Lambertz, Haeberlein-Metzger. Die Premiummarke Henry Lambertz konnte ihren Um- und Absatz verdoppeln. Die Herbst- und Weihnachtsgebäcke erzielten eine Steigerung um 4,5 Prozent.

Auch Lambertz spürte im Kalenderjahr 2014 die Kaufzurückhaltung der Verbraucher bei Gebäck und Kuchen. Am Ende des Geschäftsjahres war das Lambertz Management mit dem erzielten von 3,9 Prozent zufrieden.

Mit Gebäcken im Bio-Bereich und  puristisch strukturierten Gebäckmischun­gen will Lambertz moderne, bewusste und junge Verbraucher ansprechen. Damit soll die Verbrauchergruppe, die bisher keine "Gebäck-Fans" waren, angesprochen werden.

Im Juni 2014 übernahm die Lambertz-Unternehmensgruppe eine Mehrheitsbeteiligung an dem sächsischen Traditionsunternehmen GmbH & Co.KG in Dresden. Das Unternehmen ist der größte Anbieter von Dresdner und einer der beiden Markt­führer bei Russisch Brot. Die seitdem durchgeführten Umstrukturie­rungsmaßnahmen zeigten bereits Wirkung, indem die Verlustent­wicklung bei Dr. Quendt gestoppt ist. Für die Lambertz-Unternehmensgruppe ist das Engagement bei Dr. Quendt wichtig, weil sie nun bei allen drei großen Herkunftsbezeich­nungen im Backwarenbereich - Aachener Printen (Lambertz und Kinkartz), Nürnberger Lebkuchen (Weiss Lebkuchen und Haeberlein Metzger) und Dresdner Stollen - mit den jeweils führenden Marken im deutschen Lebensmittelhandel vertreten ist.

Der Hauptsitz von Lambertz in Aachen. Die Gruppe wächst durch Zukäufe.
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