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Auf die Sorte kommt es an

Insgesamt wurden für den großen Weizentest 240 Brote gebacken. (Quelle: Universität Hohenheim Sacha Dauphin)+
Insgesamt wurden für den großen Weizentest 240 Brote gebacken. (Quelle: Universität Hohenheim Sacha Dauphin)

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Wissenschaftler, Bäcker und Müller unterziehen 40 Weizensorten einem großen Geschmackstest.

Hohenheim (abz). Nussig, fein säuerlich, dann wieder fad – große Unterschiede haben sich im Geschmackstest von Weizenbrot aus verschiedenen gezeigt. Dabei hatte die Sorte einen größeren Einfluß als der Ort, an dem diese angebaut wurde. Forscher der und aus Zürich haben zusammen mit Bäckermeister Heinrich Beck aus Römerstein und einem Müller aus Eggmannsried und Qualität von Brot aus 40 Sorten Brotweizen getestet, die aus zwei Anbaugebieten stammen. Zwei Tage lang wurden insgesamt 240 Brote gebacken.

Mit dem zweitägigen Back- und Verkostungsmarathon sehen Saatgutforscher Dr. Friedrich Longin, Aromaforscher Prof. Kleinert, Bäckermeister Beck und Müller Gütler belegt, dass Weizen zu Unrecht einen schlechten Ruf habe. Sie sehen, dass auch Weizen ein hohes Genusspotenzial birgt, das sich durch gezielte Zucht noch steigern lässt. Geschmack, Ertrag und gute Backqualität sind nach dem Testergebnis kein Widerspruch.

Einen ausführlichen Bericht mit allen Fakten lesen Sie in der Print-Ausgabe der ABZ am 4. März

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