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Vom war auf der in München nichts zu spüren, zumindest nicht, was die Stimmung auf der angeht. Diese zeigte sich im Grundsatz optimistisch, wenn auch mit gewissen Einschränkungen hier und da.

Denn ein Gefühl durchdringt alle Ebenen, zieht sich durch alle Betriebsgrößen, betrifft Große und Kleine: Der Markt ist spürbar härter, ist enger und unnachgiebiger geworden. Demzufolge wollen natürlich alle Beteiligten neue Märkte erschließen, in neue Bereiche eindringen.

Hier setzt der Besuch der Iba an. Auch wenn man sich als Handwerker inmitten der großen Anlagen für die industrielle Backwarenherstellung vielleicht nicht ganz wohl fühlt, dieser Blick über den Tellerrand ist notwendig – sogar überlebenswichtig. Denn letztlich kann nur Paroli bieten, wer weiß, was und wie es die anderen machen.

So zeigte sich auf der Messe, dass die Großanlagenhersteller das Handling von sehr weichen Teigen immer besser beherrschen. In diesem Bereich liegt ja bisher immer noch die Stärke des Handwerks – den Teig lange und weich zu führen und ihn dann fachgerecht-sensibel händisch in Form zu bringen.

Um von dieser Stärke aber weiter zu profitieren, muss dies künftig noch intensiver kommuniziert werden. Heißt: gutes, aromatisches Brot backen und über den Genuss desselben mit Verbrauchern ins Gespräch kommen.

Damit Bäcker beim Sprechen über Brotgenuss die passenden Worte finden, haben Prof. und Akademie-Direktor Bernd Kütscher zur Messe ein Buch mit dem Titel „Sprache des Brotes“ vorgestellt – eine Möglichkeit, um zu erlernen, wie es geht, im Geschäft zu bleiben.

Mehr zur Iba auf S. 8-10


Lesen Sie hierzu folgende Bücher


  • Die Sprache des Brotes
    Michael Kleinert | Bernd Kütscher

    Die Sprache des Brotes

    Brotqualität erkennen und diese von der Krume über die Kruste, vom Geruch bis zum Geschmack wertig beschreiben. Ein Arbeitsbuch für Bäckermeister/innen, Fachverkäufer/innen, Gastronomen, Foodblogger und jeden anderen Menschen, der sich beruflich und/oder aus einer persönlichen Leidenschaft heraus mit Brot beschäftigt.

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