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Wirtschaftsaufschwung beschworen

Auf der iba 2006 in München (von links): Dr. Eberhardt Groebel, ZV-Hauptgeschäftsführer, ZV-Präsident Peter Becker, Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, LIM Heinrich Traublinger und GHM-Geschäftsführer Franz Reisbeck. <tbs Name=+
Auf der iba 2006 in München (von links): Dr. Eberhardt Groebel, ZV-Hauptgeschäftsführer, ZV-Präsident Peter Becker, Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, LIM Heinrich Traublinger und GHM-Geschäftsführer Franz Reisbeck.

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Bundeswirtschaftsminister Michael Glos bei der Eröffnung der iba 2006, die noch bis zum 9. Oktober läuft

„Was die in München eröffnete Weltmeisterschaft 2006 vor vier Monaten für den Fußball war, ist die iba für die Welt des Backens: Hier zeigen die Besten, was sie können“. Peter Becker, Präsident des Zentralverband des Deutsche Bäckerhandwerks, begrüßte Aussteller und Gäste am Eröffnungsabend der iba 2006 mit einem herzlichen „Grüß Gott“. Dafür, dass die Messe ihrer Leitbildfunktion wieder überzeugend nachkomme, dankte er allen 965 Ausstellern aus 48 Ländern, die bis zum 9. Oktober all das präsentieren, was Bäcker, Konditoren, Caterer und Cafés brauchen, um erfolgreich die Zukunft zu gestalten. Sie dokumentierten damit ihr Vertrauen in die wirtschaftliche Kraft des backenden Gewerbes und in den eigenen unternehmerischen Erfolg.

Die iba 2006 spiegelt, so Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, die Entwicklung des Bäckerhandwerks in den letzten Jahren wider. Bedingt auch durch die Entwicklung der modernen Technologie fand ein enormer Strukturwandel statt: Während die Zahl der selbstständigen Bäckereien auf heute 17.000 Betriebe sank, stieg die Anzahl der unselbständigen Filialen auf rund 30.000. Trotzdem hätten die kleinen traditionelle Bäckereien durch ihre Kundennähe gute Zukunftsaussichten. Das zeigten u. a. die aktuellen Zahlen zu Umsatz und Beschäftigung.

Der Wirtschaftsminister dankte allen Bäckern, allen Konditoren, der Backwarenindustrie und allen Paktpartnern für diese Leistung und bat sie, ihre Anstrengungen fortzusetzen. Auch Dank des hiesigen Ausbildungssystems, an dem die Unternehmen großen Anteil hätten, sei das kleine Deutschland nach wie vor Exportweltmeister und die drittstärkste Wirtschaftsmacht der Erde.

Für 2006 werde mittlerweile mit einem Wirtschaftswachstum von bis zu 2,5 Prozent gerechnet und für 2007 hätten Wirtschaftsexperten die Erwartungen nach oben korrigiert. Mit dazu beigetragen habe die Mittelstandspolitik der Regierung, die gezielt die Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen fördert. Zu den Maßnahmen gehörten das 25 Milliarden-Impulsprogramm, das bis 2009 läuft, die verbesserten Abschreibungsmöglichkeiten bis Ende 2007 und die Anhebung der Umsatzgrenze für die Ist-Besteuerung von 125.000 auf 250.000 Euro.

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