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Viele Unklarheiten bei K&U-Umbau

Die Zukunft der K&U-Filialen ist unklar. (Quelle: ABZ Screenshot)+
Die Zukunft der K&U-Filialen ist unklar. (Quelle: ABZ Screenshot)

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Edeka-Filialisten sollen nur die umsatzstarken Filialen der Großbäckerei übernehmen.

Offenburg (abz). Nach dem Vorbild der Schwesterregion Minden-Hannover denkt Edeka Südwest darüber nach, die Filialen ihrer Backwaren-Tochter K&U in die Regie der einzelnen Betreiber der Filialen zu übergeben. Wie jetzt bekannt geworden ist, sollen jedoch nicht alle Filialen, sondern nur die integriert werden, die einen Monatsumsatz von mindestens 30.000 Euro erwirtschaften. Eine Zahl, die nicht alle K&U-Filialen erreichen. Darüber hinaus sollen Pläne existieren, einige Filialen aus der Vorkassenzone direkt in den Markt zu verlegen.

Edeka Südwest, die zweitgrößte der insgesamt sieben Edeka-Regionen,  verfügt nicht nur über eine Backwarenproduktion, sondern betreibt auch 810 Back-Filialen in den Vorkassenzonen der Märkte. Die K&U beschäftigt nach eigenen Angaben rund 5000 Mitarbeiter, rund 4000 davon in den Filialen. Ob die vier Produktionsstandorte in der jetzigen Form weiterbetrieben werden, soll ebenfalls noch nicht feststehen. K&U erwirtschaftet inklusive der Aufbackbereiche einen Umsatz von rund 300 Mio. Euro.

Auf seiner Homepage stellt K&U das handwerkliche Arbeiten in den Mittelpunkt.
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