ABZ - Das Fachportal für Bäcker

Bei Edeka-Tochter K&U kriselt's

Auf seiner Homepage stellt K&U das handwerkliche Arbeiten in den Mittelpunkt. (Quelle: Snapshot ABZ)+
Auf seiner Homepage stellt K&U das handwerkliche Arbeiten in den Mittelpunkt. (Quelle: Snapshot ABZ)

Weitere Artikel zu


Wirtschaft

Das Unternehmen hat sich jetzt von seinem Chef getrennt / Retourenquote von 30 Prozent.

Neuenburg/Offenburg (abz). Die Großbäckerei K&U braucht einen neuen Chef. Wie das Online-Portal econo weiter berichtet, hat der bisherige Prokurist, Peter Ganghof, das Unternehmen verlassen  müssen. Als einen Grund für die Trennung nennt das Portal die wirtschaftliche Lage. Die Edeka-Tochter K&U mit 5000 Mitarbeitern schreibe seit Jahren Minuszahlen.

Ursache der wirtschaftlichen Abwärtsbewegung ist demnach einmal mehr der Preisdruck, den die ausüben. Ein weiteres Problem des Bäckers soll  eine extrem hohe Retourenquote von 30 Prozent sein, die deutlich über dem Branchenschnitt liegt.

Back-Sorgen soll Edeka in ganz Deutschland haben. Laut econo ist in Edekas größter Region – Minden-Hannover – die Sanierung des Backgeschäfts bereits abgeschlossen. Edeka Südwest mit K&U ist von der Größe her die Nummer zwei.

In Edekas Backstuben werde handwerklich gearbeitet. Massenware wie Laugengebäck oder einfache Brötchen werden als Tiefkühl-Rohlinge eingekauft. Edeka Südwest soll hier eine Ausnahme gebildet haben – und zwar wegen Peter Ganghof. Dieser habe auf selbst produzierte und damit kostenintensivere Frischware gesetzt.

Die Zukunft der K&U-Filialen ist unklar.
Auch interessant

Viele Unklarheiten bei K&U-Umbau

Edeka-Filialisten sollen nur die umsatzstarken Filialen der Großbäckerei übernehmen. mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

 

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel