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Auch TK-Markt leidet unter Hitze

TK-Waren wurden während des heißen Sommers 2018 weniger stark nachgefragt.  (Quelle: Deutsches Tiefkühlinstitut/Peter Rees)+
TK-Waren wurden während des heißen Sommers 2018 weniger stark nachgefragt. (Quelle: Deutsches Tiefkühlinstitut/Peter Rees)

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Trotz zweistelliger Zuwachsraten bei Speiseeis beeinträchtigt der heiße Sommer das Geschäft mit Gefrorenem.

Hamburg (abz). Auch der Tiefkühlmarkt hat unter dem superheißen 2018 gelitten. Während die Nachfrage nach Speiseeis und Eiswürfeln mit zweistelligen Zuwachsraten punkten konnte, ist die Nachfrage nach Tiefkühlprodukten insgesamt zurückgegangen, wie aus einer Pressemeldung des Deutschen Tiefkühlinstituts (dti) zu entnehmen ist. Das liege daran, dass den Deutschen bei der der Spaß am Kochen und an warmen Mahlzeiten fehlte.

Dennoch werde der Absatz von TK-Produkten nach einer des in 2018 um 0,5 Prozent wachsen. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch tiefgekühlter Produkte in Deutschland könne so von bisher 46,3 kg im Vorjahr auf 46,5 steigen. Der Absatz von TK-Lebensmitteln könne nach Berechnungen von dti in 2018 auf 3.748.836 t steigen, in 2017 waren es noch 3.730.185 t. Die Angaben umfassen die Absatzmengen tiefgekühlter Lebensmittel im Lebensmitteleinzelhandel (LEH), bei den Heimdiensten und im Außer-Haus-Markt.

Der Umsatz mit TK-Produkten in Deutschland werde sich durch einen Zuwachs von 2 Prozent auf 14,6 Mrd. Euro in 2018 erhöhen.

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