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110 Arbeitsplätze erhalten

Das Fischer Backhaus kann weiter backen. (Quelle: Symbolbild: Archiv)+
Das Fischer Backhaus kann weiter backen. (Quelle: Symbolbild: Archiv)

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Übernahmevertrag für Fischer Backhaus sichert den Fortbestand von 13 Filialen.

Marl (abz). "Die Bäckereikette Fischer Backhaus mit 16 Filialen im nördlichen Ruhrgebiet und 124 Mitarbeitern kann trotz des laufenden Insolvenzverfahrens im Kern erhalten werden." Das hat Christoph Niering in einer heute verbreiteten Pressemitteilung bekannt gegeben. Die Gläubigerversammlung habe einem Übernahmevertrag mit der Fischer Backwarenmanufaktur GmbH zugestimmt. Rückwirkend zum 1. August würden damit von einer Nachfolgegesellschaft 13 Filialen mit 110 Mitarbeitern übernommen.

„Die Übernahme fast aller Filialen und der Erhalt von mehr als 100 Arbeitsplätzen ist ein gutes Ergebnis“, so Niering. Ausschlaggebend für die sei der Wegfall eines Großkunden gewesen. Mit den verbliebenen Filialen sei die Bäckereikette Backhaus Fischer ohne weitere Restrukturierungsmaßnahmen nicht mehr in der Lage gewesen, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten.

Filialnetz von 16 auf 13 reduziert

Niering weiter: "Gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Hermann Fischer wurde nach einer nachhaltigen Strukturierungslösung gesucht. Das Filialnetz wurde von 16 auf 13 Filialen gestrafft. Dennoch konnten fast 90 Prozent von den ehemals 124 Arbeitsplätzen erhalten bleiben." Am Standort Marl werden die über die Filialen vertriebenen Produkte in Eigenfertigung hergestellt.

Wegen des Verdachts, gegen Lebensmittelrecht verstoßen zu haben, ist eine Bäckerei geschlossen worden.
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