ABZ - Das Fachportal für Bäcker

Wenn Backöfen miteinander kommunizieren

Weitere Artikel zu


Individuelle Vorbestellungen, moderne Bezahlsysteme, übersichtliche Warenwirtschaft – MagentaBusiness POS digitalisiert die Backbranche

Abends, wenn die Kuchentheken, Brötchenkörbe und Brotregale in den Lohner-Bäckereifilialen fast leergekauft sind und die Läden schließen, beginnt die automatische Kommunikation mit der Firmenzentrale in Polch an der Mosel. Dann meldet das digitale Kassensystem von jedem der 135 Standorte der Großbäckerei Achim Lohner GmbH & Co. KG in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen, was am Tag in den Läden umgesetzt wurde. So hat das Unternehmen mit seinen 1.700 Mitarbeitern stets im Blick, ob es die Produktion möglicherweise an den Bedarf anpassen muss. Änderungswünsche aus den Lohner-Filialen mussten Mitarbeiter früher über Laufzettel per Hand aufgeben. Diese übertrugen Kollegen in der Zentrale wiederum händisch in den Computer.

Umständlich war auch die Wartung der Systeme: Für jedes IT-Problem musste ein IT-Experte aus der Zentrale in die betroffene Filiale fahren. Ein zeitraubendes Unterfangen, denn die Filialen liegen bis zu 115 Kilometer von der Zentrale entfernt. Vorbei. Selbst um seine Backöfen in Schuss zu halten, muss kein Mitarbeiter mehr vor Ort sein: Lohner hat diese in den meisten Filialen vernetzt und kann diese Geräte aus der Ferne warten. Meldet ein Mitarbeiter doch einmal eine Störung, können Techniker aus der Zentrale die Fehlerdiagnose übers Netz durchführen. Darüber hinaus ermöglichen die digitalen Werkzeuge im Betriebsablauf von Lohner auch viele neue Service-Angebote für die Kunden direkt im Ladengeschäft, zum Beispiel durch Displays, mit denen die Kunden während der Wartezeit über neue Produkte und Jobangebote informiert oder einfach nur unterhalten werden.

Das Beispiel zeigt: Die digitale Zukunft ist in Großbetrieben wie Lohner schon heute Realität. Doch von den Vorteilen der Digitalisierung können nicht nur große Unternehmen profitieren. Sie erleichtert auch kleinen Bäckerei-Betrieben die Planung ihrer internen Betriebsabläufe. Gerade für die bietet die Telekom die digitale Komplettlösung Magenta Business POS. Neue Ideen wie diese sind nötig, denn die Konkurrenz schläft nicht: SB-Läden, Tankstellen, Kioske oder Supermärkte, die auch Brote, Croissants oder Sandwiches anbieten, erhöhen den Wettbewerbsdruck für traditionsreiche Handwerksbetriebe enorm. Konkurrenz, die immer mehr Bäckereien dazu zwingt, ihr Geschäftsmodell zu überdenken und zu modernisieren – sprich: Kosten zu senken und das Angebot noch besser auf die Wünsche der Kunden anzupassen. Zum Beispiel mit Hilfe der Digitalisierung.

Digitale Transformation

in den Backstuben

„Klar ist, dass nicht alle Unternehmen ein durchgängig digitales Geschäftsmodell haben“, sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland GmbH. „Von der Digitalisierung profitieren kann aber jedes Unternehmen, egal welcher Branche und Größe – auch der Bäcker.“

Das haben schon viele Handwerksbetriebe – und damit auch viele Bäckereien – erkannt: Im Branchenvergleich in Sachen digitaler Transformation liegt das Handwerk im vorderen Drittel. Sie erreicht in der repräsentativen Benchmark-Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand“ von techconsult im Auftrag der Deutschen Telekom 56 Punkte; der Durchschnitt aller Branchen liegt bei 54 Punkten. Gegenüber dem Vorjahr hat das Handwerk einen Punkt zugelegt.

Weitere Zahlen belegen: Das Handwerk zeigt sich gegenüber neuen Technologien durchaus aufgeschlossen. In 40 Prozent der Unternehmen ist die Transformation inzwischen fester Bestandteil der Geschäftsstrategie, weitere 41 Prozent der Betriebe setzen einzelne digitale Projekte um. Handwerker sehen in der digitalen Transformation einen Schlüssel für den künftigen Erfolg. Die Studie zeigt auch: Die Digitalisierung lohnt sich. Selbst Einzelmaßnahmen werfen einen digitalen Mehrwert ab und wirken sich positiv auf die Umsatzentwicklung aus. Digitale Konsequenz zahlt sich auch im Handwerk aus.

MagentaBusiness POS: Mehr als

ein digitales Kassensystem

Trotz dieser Zahlen ist aber auch klar: Nicht bei allen Betrieben steht die Digitalisierung an erster Stelle. Zum einen verfügen die kleinen Unternehmen oft nicht über das nötige Personal und die finanziellen Mittel, den digitalen Wandel voranzutreiben. Zum anderen zögern auch kleine Backstuben und Familienbetriebe mit dem Schritt Richtung digitale Transformation, weil sie sich fragen, ob digitale Prozesse für sie überhaupt sinnvoll sind. Schließlich hat ihr Geschäftsmodell bisher auch analog funktioniert.

Um auch kleine Betriebe in die Lage zu versetzen, diese neue Chancen der Digitalisierung im Alltagsgeschäft zu nutzen, vertreibt die Deutsche Telekom eine vom Berliner Startup enfore entwickelte digitale Point-of-Sale-Komplettlösung: MagentaBusiness POS. Das Herzstück dieser Lösung ist der enforeDasher, ein Point of Sale/Service-Terminal mit integriertem Kassensystem. Doch die digitale Kasse ist letztlich nur das Tor, durch das Händler Zugang zu einer cloudbasierten Plattform mit kostenfreien Software-Modulen erhalten. Hinzu kommt das WLAN-fähige enforePayPad für Kartenzahlung sowie Festnetz, Internet und Tech-Support der Telekom. Der digitale Werkzeugkasten unterstützt lokale Geschäfte bei allen Arbeitsschritten – von der Warenwirtschaft über die Abrechnung bis hin zur Kundenbindung. Einzelhändler und Handwerker können darüber beispielsweise ein Warenwirtschaftssystem mit angeschlossenem Online-Shop anbinden, das Material automatisch nachbestellt, bevor es zur Neige geht. Oder eine Marketingsoftware nutzten, die wie ein CRM-System funktioniert: es erkennt Stammkunden, berechnet automatisch individuelle Rabatte und bietet diese direkt an der Kasse an. Auf diese Weise soll MagentaBusiness POS Mitarbeiter entlasten, ihre Effizienz steigern und Kunden bessere Services bieten. Denn wenn Vorgänge wie das Bezahlen weniger Zeit kosten, bleibt mehr Spielraum für die direkte Kommunikation mit dem Kunden.

„Viele Mittelständler haben erkannt, dass sie bei der digitalen Transformation aktiv werden müssen“, sagt Thomas Spreitzer, verantwortlich für den Vertrieb im Bereich kleine und mittlere Unternehmen sowie den Partnervertrieb und das Marketing bei der Telekom Deutschland, „Das wollen wir mit MagentaBusiness POS lösen – einem ganzheitlichem System, das alle diese Funktionen in einem vereint und so den Einstieg in die Digitalisierung ohne großen Integrationsaufwand erleichtert.“

Als exklusiver Partner in Deutschland vertreibt die Telekom MagentaBusiness POS in ausgewählten Telekom-Shops, über ihre Webseite und den Direktvertrieb. Speziell geschulte POS-Spezialisten der Telekom unterstützen lokale Händler bei Planung, Implementierung und im laufenden Betrieb, was für höchste Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit sorgt. Falls doch einmal notwendig, bietet die Telekom innerhalb der ersten 24 Monate einen komfortablen Austauschservice per Versand. Für den Support hat die Telekom eine eigene Hotline eingerichtet, sodass auch kleine Einzelhandelsunternehmen im Handumdrehen digital arbeiten können, dank MagentaBusiness POS.

Noch bis Ende Februar gibt es MagentaBusiness POS für einmalig 199,95 Euro in Verbindung mit einem 24-Monats-Vertrag für Festnetz, Internet und den technischen Support, der monatlich 79,90 Euro kostet. Danach kostet das Angebot 399,- Euro. Der monatlich zu entrichtende Komplettpreis für MagentaBusiness POS verringert sich nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit auf 64,90 Euro netto/Monat (ohne USt., mit DeutschlandLAN IP Start Tarif), sofern keine neue Hardware (Kasse) gekauft wird.

www.telekom.de/

magentabusiness-pos

Weitere Artikel aus Fokus vom 17.02.2018:

 

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel