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Welt-Neuheit „Essknete“ entwickelt

Eine Packung Essknete Vorder- und Rückseite, davor mehrere bereits gefärbte Knetekugeln, eine offene Tüte mit Grundmischung, die drei Farben und die Dosierspritze für die richtige Menge Wasser je Paket.+Zur Fotostrecke
Eine Packung Essknete Vorder- und Rückseite, davor mehrere bereits gefärbte Knetekugeln, eine offene Tüte mit Grundmischung, die drei Farben und die Dosierspritze für die richtige Menge Wasser je Paket.

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Für Bäcker ein interessanter Zusatzartikel aus Mehl / Auch für Aktionen geeignet

Jetzt kommt sie in größeren Mengen auf den Markt: „Essknete“ ist eine Art Teigmischung, mit Wasser und Lebensmittelfarbe anzurühren, als Knetmasse für Kinder (und Erwachsene), essbar ohne weitere Behandlung und auch abgebacken zu verzehren. Sie ist eine echte Welt-Neuheit. „Essknete“ wurde erstmals auf der Anuga einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Via Presseinfos von Seiten des Herstellers und Erfinders bereits im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht, geben sich inzwischen TV- und Radiosender in Idstein die Türklinke in die Hand, um möglichst rasch über diese Innovation zu berichten. Unter anderem wurde bekannt, dass Essknete den Innovationspreis 2007 der Anuga erhalten hat.

Entstehungsgeschichte

Idee, Entstehung und Entwicklung könnte in einem Märchenbuch stehen oder dem in Amerika angeblich Möglichen „vom Tellerwäscher zum Millionär“ entnommen sein, wenn auch in Idstein an der ersten Million vorerst noch zu arbeiten sein wird. Begonnen hatte das so: Sarah und Luisa Kaczmarek, acht und fünf Jahre alt, spielten mit Vater Stefan mit Knetmasse aus Plastilin. Wie Kinder so sind, ein Stück mal rasch in den Mund gesteckt erzeugte mehr Ablehnung denn Wohlbefinden und endete mit „Wir sollten eine essbare Knete haben.“ Also setzte sich Vater Stefan, sonst IT-Spezialist und Unternehmens-Berater mit Frau Andrea hin, experimentierten mit Mehl, Wasser sowie weiteren Bestandteilen, um eine Knete zu schaffen, die folgende Eigenschaften aufzuweisen hatte: Sie musste eine ähnliche oder gleiche Konsistenz wie bisher bekannte Knete haben. Sie musste Farbe halten, essbar und abzubacken sein und auch gebacken gut schmecken. Farben und Formen sollten nach dem Abbacken keinen Veränderungen unterworfen sein. Die Knete sollte möglichst wenig Fett enthalten, um nicht zum Dickmacher zu avancieren, und endlich sollte der Preis deutlich unter dem von Spielknete liegen, weil Essknete immer wieder frisch nachgekauft werden soll.

Das fertige Produkt

Nach zahllosen Versuchen und Veränderungen ist die neue Essknete jetzt zur Serien- und Verkaufsreife gediehen. Stefan Kaczmarek hat dafür die „123 Nährmittel GmbH“ gegründet, er ist geschäftsführender Gesellschaften. Die Basismischung wird in Deutschland produziert, in Deutschland abgefüllt und in Deutschland verpackt – Made in Germany und das soll laut Kaczmarek auch so bleiben. Fachlich begleitet wurde die Entwicklung vom Institut Fresenius (Taunusstein) und anderen. Die für eine solche Neuheit erforderlichen Patente wurden für Deutschland und Europa angemeldet und sind erteilt. Ebenso die Gebrauchsmuster.

Damit ist Essknete eine Teigmischung, die sowohl in rohem Zustand genascht als auch gebacken gegessen werden kann. Die essbare Knete fühlt sich genauso an wie herkömmliche Knete und kann entsprechend leicht geformt oder ausgestochen werden. „Damit verbindet die nach Butterkeks schmeckende Masse Basteln und Naschen auf einzigartige Weise,“ sagte Stefan Kaczmarek.

Die Handhabung

Die spezielle Mischung wird mit Wasser angerührt, eine Mengendosierung in Form einer Spritze (toll für Kinder) gehört zum Inhalt der Packung. Die Mischung besteht aus typischen Backzutaten wie Mehl, Ei, Zucker und pflanzlichem Öl. Die Farbbeutel enthalten rote, gelbe und blaue Lebensmittelfarbe, also die drei Grundfarben, woraus viele weitere Farben entwickelt werden können.

Die Packung Essknete hat einen Gesamtinhalt von 546 Gramm, der Verkaufspreis beträgt 4,99 Euro.

Weitere Informationen:

www.Essknete.de

www.123naehrmittel.de

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