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Was die Zukunft bringt

Die Gastro-Branche verändert sich immer schneller. Der Mensch rückt dabei in den Mittelpunkt. Angebote müssen individualisiert werden und gleichzeit einen sozialen Anspruch erfüllen.  (Quelle: Archiv/ Kauffmann)+
Die Gastro-Branche verändert sich immer schneller. Der Mensch rückt dabei in den Mittelpunkt. Angebote müssen individualisiert werden und gleichzeit einen sozialen Anspruch erfüllen. (Quelle: Archiv/ Kauffmann)

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Marktentwicklung

Die Internorga hat das Gottlieb Duttweiler Institute Zürich mit einem Thesenpapier zu Entwicklungen in der Gastro-Branche beauftragt.

Hamburg (abz). Um den Besuchern einen Überblick über kommende zu bieten, hat die das Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) in Zürich beauftragt, herauszufinden wohin die Trends für in den nächsten zehn Jahren gehen werden. Unternehmen der Branche müssen auf die ständigen Veränderungen angemessen reagieren, um am Markt erfolgreich zu bestehen. Daher ist es auch für unabdingbar, die zukünftigen Trends zu verfolgen.

Das Thesenpapier „Ein Blick in die Zukunft – Restaurant 2025“ zeigt sieben gastronomische Trend-Thesen mit den wichtigsten Entwicklungen der Gastronomie-Branche.

Digitalisierung: Die Digitalisierung wird neue Wettbewerbsverhältnisse schaffen und bekannte Industriestrukturen verändern. Über welchen Vertriebskanal der Kunde der Zukunft bedient wird, ist unwichtig. Für ihn zählt nur, das richtige Angebot zur richtigen Zeit verfügbar zu haben.

Convenience: Die Qualitätsansprüche der Konsumenten und die Bedeutung von Convenience-Food steigen. Die Weiterentwicklung zum Komfort-Essen wird die Zukunft prägen und stellt Gastronomen vor die Herausforderung, die fehlende Verbindung zwischen Convenience und nachhaltigen Erlebnissen durch neue Konzepte zu schließen.

Homing: Angesichts der steigenden Mobilität gewinnt das Essen zu Hause wieder an Bedeutung. Traditionelle Food-Formate haben zukünftig die Aufgabe, sich vor diesem Hintergrund neu zu positionieren und den Restaurantbesuch wieder schmackhaft zu machen.

Social Food: Street Food Festival statt Konzert – Essen wird immer mehr zum Lifestyle und wird zugleich Identifikationsmittel, Statussymbol und Ausdrucksmedium. Restaurants werden sich immer mehr dem Lifestyle „Homing“ zuwenden.

Migration Food: Essen ist identitätsbildend. Durch den demographischen Wandel wird eine Nachfrage nach kulturspezifischen Angeboten entstehen. Essen aus dem Irak, Afghanistan oder Nordafrika werden das gastronomische Angebot von morgen beeinflussen.

Polarized Eating: Hier gilt es das Spannungsfeld zwischen High-Tech und Bio-Romantik zu bedienen.

Markenbotschafter: Die Zukunft wird dem personalisierten Marketing gehören.

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