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Faustregeln für Haltbarkeit

Brot und Backwaren bleiben länger frisch als viele denken. (Quelle: Archiv / Unternehmen)+
Brot und Backwaren bleiben länger frisch als viele denken. (Quelle: Archiv / Unternehmen)

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Verwertung

Um der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken können Bäckereien ihren Kunden wertvolle Tipps geben.

Bonn (abz). und sind sehr beliebt, dennoch wird viel zu viel weggeworfen. Die Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) möchte diesen Anteil verringern und gibt , was getan werden kann.

Ein Grund für den Lebensmittelabfall ist oftmals mangelndes Wissen über eine sinnvolle Aufbewahrung und der Produkte. Bäckerbetriebe können ihren Kunden dafür wertvolle Tipps geben.

Tipps für Kunden:

  • Die richtige Aufbewahrung ist entscheidend für die Haltbarkeit der Backwaren. Brotkästen oder Tontöpfe sind ideal. Gerade Ton nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und gibt es an das Brot zurück. So vertrocknet es nicht und die Gefahr für Schimmel wird gemildert.
  • Brotsorten unterscheiden sich in ihrer Haltbarkeit. Knusprige Backwaren wie Brötchen sollten innerhalb eines Tages gegessen oder anschließend eingefroren werden. Dunkleres Brot hält sich zumeist viel länger als Weißbrot. Während ein Weizenmischbrot lediglich drei bis fünf Tage genießbar ist, kann ein Roggenmischbrot bis zu sieben Tage lang gegessen werden. Am längsten hält aber das Vollkornbrot, das zumeist auch noch nach bis zu neun Tagen lecker schmeckt. Ist das Brot etwas hart, wird es geröstet wieder lecker.
  • Wenn das Brot dann doch altbacken ist kann es immer noch verwendet werden. Sei es gerieben als Semmelbrösel oder für Brotsuppe, Knödel und Brotsalat. Auch in Milch und Ei lässt es sich noch für süße Aufläufe verwerten. Dunkles Brot eignet sich für herzhafte Aufläufe und Suppen während sich helles Brot gut mit Süßem kombinieren lässt.


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