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Verhaltene Geschäftserwartung

Die Ernährungsindustrie hofft auf ein steigendes Wachstum im Auslandsgeschäft.  (Quelle: Archiv/Rademaker)+
Die Ernährungsindustrie hofft auf ein steigendes Wachstum im Auslandsgeschäft. (Quelle: Archiv/Rademaker)

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Ernährungsindustrie

Lebensmittelhersteller verzeichnen im vergangenen Jahr leichte Umsatzeinbußen. Branche hofft auf steigende Exporte.

Berlin (abz).  Die Umsätze der gingen 2014 leicht zurück. Nach Berechnungen der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) erzielten die Lebensmittelhersteller 173,2 Mrd. Euro Umsatz und damit 1,1 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Abzüglich sinkender Verkaufspreise ging der Branchenumsatz noch um 0,9 Prozent zurück. Der Konsolidierungsdruck in der Branche setzt sich fort. Nach ersten BVE-Schätzungen sank die Zahl der Betriebe 2014 um 1,7 Prozent, wobei die Beschäftigung leicht um gut 1000 Stellen ausgebaut wurde.

Der intensive führe in Deutschland zu einem Lebensmittelangebot so hochwertig und vielfältig wie nie zuvor, und das zu einem günstigen Preisniveau, schreibt die . Die mäßige Teuerung stütze auch das gute . Für die Verbraucher stiegen die allgemeinen Lebenshaltungskosten von Januar bis November 2014 um 1,0 Prozent, die Lebensmittelpreise nur um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Langfristig gesehen liegen die Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln deutlich unterhalb der allgemeinen Teuerung.

Das Exportgeschäft bleibt wichtiger Wachstumsmotor der Ernährungsindustrie. Die Erschließung neuer Absatzmärkte im Export sichert den Lebensmittelherstellern Erträge, Stabilität und Beschäftigung. 2014 blieb das Exportwachstum mit +5,6 Prozent zwar positiv, reichte aber nicht zum Ausgleich für den Umsatzrückgang im Inland. Bei einem Ausfuhrwert von 56,3 Mrd. Euro stieg die Exportquote der Branche auf 33 Prozent.

Die Geschäftserwartungen der Branche für das kommende Jahr gehen von nur leichten Verbesserungen in der konjunkturellen Entwicklung aus. Die BVE rechnet für 2015 mit einem leichten nominalen Umsatzwachstum von bis zu 2 Prozent.

Die Ernährungsindustrie hat zu kämpfen. Umsätze und Verkaufspreise sinken.
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