Anzeige
Aktuell
ZDH: Unternehmenssteuerreform stärkt Mittelstand
Berlin (p). Zu den von der Großen Koalition vereinbarten Eckwerten für eine Reform der Unternehmenssteuer zum 1. Januar 2008 erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):
„Die Eckwerte zur Unternehmenssteuerreform sind wichtige Schritte zur Stärkung der mittelständischen Wirtschaft am Standort Deutschland. Neben der richtigen Senkung der Körperschaftsteuer werden auch die Personenunternehmen angemessen berücksichtigt.
Das gilt insbesondere für die Möglichkeit, einbehaltene Gewinne zum Steuersatz von unter 30 Prozent zu besteuern, aber auch für die verbesserte Ansparabschreibung nach § 7 g für kleine und mittlere Betriebe. Die Politik hat die konstruktiven Vorschläge des Handwerks in weiten Teilen aufgegriffen.“
Wichtig sei aus der Sicht von Handwerk und Mittelstand auch, dass eine Grundsteuererhöhung für mittelständische Betriebe verhindert werden konnte. Denn sie hätte gerade kleine und mittlere Unternehmen über Gebühr getroffen, weil sie auch dann belastet würden, wenn sie gar keine Gewinne erwirtschaften.
Die Gegenfinanzierung der Reform sei ausgewogen, so Kentzler. Zwar wäre es besser gewesen, die Gewerbesteuer gänzlich um ertragsunabhängige Elemente zu bereinigen. Dass aber künftig nicht mehr zwischen Dauerschuldzinsen und Zinsen unterschieden werden soll, ist unter Mittelstandsgesichtspunkten akzeptabel. Insbesondere auch deshalb, weil mit dem neuen Hinzurechnungsfreibetrag viele kleine und mittlere Unternehmen aus der Anrechnungsfalle herausgeholt werden,“ so Kentzler.
Anstieg bei Getreiderzeugnissen
Das Statistische Bundesamt teilte anlässlich des Welternährungstages mit, dass die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2003 durchschnittlich 22 Prozent ihrer Nahrungsmittelausgaben für Obst und Gemüse aufwendeten. mehr...