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Auf dem Weg zum Hygienepranger

So erklärt Foodwatch, wo es in Sachen Hygiene-Plattform langgeht.  Screenshot/Topf Secret (Quelle: Screenshot/Topf Secret)+
So erklärt Foodwatch, wo es in Sachen Hygiene-Plattform langgeht. Screenshot/Topf Secret (Quelle: Screenshot/Topf Secret)

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Verbraucherschutz

Foodwatch startet Online-Plattform zu Hygienekontrollen - und meldet schon zahlreiche Anfragen der Verbraucher.

Berlin (abz). Die Verbraucherorganisation und die Transparenz-Initiative FragDenStaat wollen nach eigenen Angaben „gegen Geheimniskrämerei in Lebensmittelbehörden vorgehen“. In dem Zusammenhang haben die beiden Organisationen heute die "Topf Secret" gestartet, auf der Verbraucher die Ergebnisse von Hygienekontrollen in Restaurants, Bäckereien und anderen Lebensmittelbetrieben mit wenigen Klicks abfragen und veröffentlichen können www.topf-secret.foodwatch.de ).

Schon ein Tag nach dem Start der Plattform meldet die Verbraucherschutzorganisation, dass schon rund 4500 Verbraucher Hygieneberichte beantragt hätten. "Wir haben offenbar einen Nerv getroffen: Verbraucherinnen und Verbraucher wollen wissen, wie es um die Hygiene im Lieblingsrestaurant oder im Bäcker um die Ecke bestellt ist", erklärte Oliver Huizinga, Leiter Recherche und Kampagne bei Foodwatch.

„Bisher machen die Kontrollbehörden in Deutschland nur in Ausnahmefällen öffentlich, wie es um die Sauberkeit in den Betrieben bestellt ist“, heißt es in der Pressmeldung zum Start der Plattform. Seit Jahren werde jeder vierte kontrollierte Betrieb beanstandet, größtenteils wegen Hygienemängeln. Foodwatch und FragDenStaat wollen mit der Mitmach-Plattform Druck aufbauen, damit Behörden in Zukunft ausnahmslos alle Kontrollergebnisse veröffentlichen müssen.

„Topf Secret“, die Online-Plattform für Verbraucher, steht rechtlich in der Kritik.
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