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Unnötig viel Acrylamid


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Foodwatch lässt Lebkuchen und Spekulatius testen

Berlin (p). Foodwatch hat 18 Sorten Weihnachtsgebäck auf Acrylamid getestet. Erfreulich: Manche Produkte enthalten nur noch sehr geringe Mengen der krebsverdächtigen Substanz. Bei einigen Backwaren ist die Belastung aber immer noch höher, als es technisch möglich wäre.

Die krebsverdächtige Substanz lässt sich nicht völlig vermeiden, der Acrylamidgehalt kann aber durch Änderungen im Produktionsprozess stark gesenkt werden. Die Testergebnisse von Foodwatch zeigen, dass einige Hersteller ihre Produktion inzwischen erfolgreich angepasst haben. Erstmals enthalten fast zwei Drittel der getesteten Lebkuchen weniger als 50 Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm. Seit fünf Jahren testet Foodwatch regelmäßig Weihnachtsgebäck auf Acrylamid. Insgesamt hat Foodwatch beim Test 2007 elf Lebkuchen und sieben Spekulatius in einem unabhängigen Labor auf Acrylamid untersuchen lassen. Bei den Spekulatius ist der Acrylamidgehalt insgesamt gestiegen: Vier der sieben getesteten Produkte sind wesentlich stärker belastet als im Test 2006. Bei den Lebkuchen gibt es große Unterschiede: Der Testverlierer „Echte Pulsnitzer Delikatess Lebkuchen Neue Rezeptur“ enthält 20 Mal so viel Acrylamid wie der Testsieger „Weissella Feine weiche Oblaten-Lebkuchen“. Die Regierung will die Hersteller durch Gespräche dazu bewegen, den Acrylamidgehalt der Produkte zu senken. Liegen Produkte über dem offiziellen Signalwert, werden die Hersteller um Minimierung gebeten.

Der Signalwert für Lebkuchen liegt seit fünf Jahren unverändert bei 1000 Mikrogramm. Die Tests von Foodwatch zeigen jedoch, dass Lebkuchen heute mit weniger als 50 Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm hergestellt werden können.

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