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Rote Karte fürs Einweggeschirr

Raus damit: Rewe will Plastikgeschirr aussortieren.  (Quelle: Symbolfoto: Fotolia/djama)+
Raus damit: Rewe will Plastikgeschirr aussortieren. (Quelle: Symbolfoto: Fotolia/djama)

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Rewe will bis 2020 Kunststoffartikel aus den Regalen nehmen und sucht nach Alternativen.

Köln (abz). Der Einzelhandelskonzern will Einweggeschirr aus Kunststoff ganz aus seinen Regalen aussortieren. Bis zum Jahr 2020 solle der Verkauf von Besteck, Tellern und Bechern aus Einwegplastik in allen etwa 6000 Rewe-, Penny- und Toom-Märkten gestoppt werden, sagte der Vorstandsvorsitzende der Rewe-Gruppe laut eines Berichts der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Bereits im Juli hatte Rewe ankündigt, auf den Verkauf von Einweg-Trinkhalmen zu verzichten.

Rewe begründet den Schritt mit der Kurzlebigkeit von Einwegartikeln: Sie würden nur einmal für etwa 20 Minuten verwendet und landeten dann im Müll oder schlimmstenfalls in der Natur. Das Unternehmen forsche derzeit nach Alternativen aus Graspapier oder Palmblatt. Auch der Discounter Lidl hatte im Juli angekündigt, bis Ende kommenden Jahres Einweg-Plastikartikel wie Besteck und Trinkhalme aus dem Sortiment nehmen zu wollen.

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