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„Becher-to-bring“ statt „Coffee-to-go“

Der Mehrwegbecher „Becher Held“ der deutschen Umwelthilfe ist nur eines von vielen Konzepten. (Quelle: Deutsche Umwelthilfe/ Holzmann)+
Der Mehrwegbecher „Becher Held“ der deutschen Umwelthilfe ist nur eines von vielen Konzepten. (Quelle: Deutsche Umwelthilfe/ Holzmann)

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Hygienegefahren lauern überall. Deshalb stellt Schleswig-Holstein eine Handlungsempfehlung für Mehrwegbecher vor.

Kiel (abz). Deutschlandweit werden nach Schätzungen der Deutschen Umwelthilfe jährlich circa 2,8 Milliarden Becher verbraucht. Der Landesinnungsverband des Bäckerhandwerks Schleswig-Holstein sieht Änderungsbedarf und veröffentlicht gemeinsam mit dem Umweltministerium eine Handlungsempfehlung für den Einsatz von Mehrwegbechern. Sie zeige Betrieben auf, wie sie, unter Berücksichtigung der Hygienestandards, kundeneigene Becher befüllen können.

Die zunehmende Kritik an dem Verkauf von Heißgetränken in Einmalbechern veranlasse immer mehr Betriebe dazu, auf umzustellen. „Der massenhafte Verbrauch von Wegwerfbechern ist zu einem relevanten Umweltproblem geworden”, so Habeck in einer Pressemitteilung des Verbandes. „Die Empfehlungen helfen dabei, Systeme für „Becher-to-bring” zu etablieren und dabei alle Hygieneregeln einzuhalten.“

In den Betrieben herrsche teilweise Unsicherheit darüber, wie Mehrwegbecher unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften aufgefüllt werden können. Die Mitarbeiter müssen dementsprechend richtig geschult werden. Zudem müssen Kunden darüber informiert werden, dass nur saubere und dafür passende Becher mit glatten, leicht zu reinigenden Oberflächen genutzt werden können.

Der Pappbecher im Visier der Verbraucherzentrale Hamburg.
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