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Türkin darf nicht Türkisch sprechen?

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Türkisch- und serbisch-stämmige Verkäuferinnen in Wiener Bäckereien berichten, dass sie sich mit Kunden aus ihrer Heimat nicht in der Muttersprache unterhalten dürfen. Gegen Englisch oder Französisch sollen die Chefs nichts haben.



Laut Vienna Online weisen Ströck und Mann den Vorwurf zurück. Es soll sich nur um ein Missverständnis handeln. Anker hingegen räumt gegenüber dem Portal ein, dass Verkäuferinnen „angehalten seien, Deutsch zu sprechen“, es herrsche aber kein Verbot. „Wir möchten nicht, dass sich jemand – andere Mitarbeiter oder Kunden – ausgeschlossen fühlen, weil in den Filialen Sprachen gesprochen werden, die sie nicht verstehen“, zitiert der Online-Dienst eine Sprecherin des Unternehmens Ankerbrot.


Nutzer des Portals sprechen sich in Leserbriefen für eine entsprechende Sprachregelung aus. Ein Experte widerspricht: „Respektlos und diskriminierend“ sei eine solche Vorschrift, kritisiert er auf der Website.


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