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Hitzewelle kostet halbe Getreideernte

Wintergetreide, wie hier der Roggen, ist in vielen Gebieten Norddeutschlands notreif. (Quelle: Archiv/Kauffmann)+
Wintergetreide, wie hier der Roggen, ist in vielen Gebieten Norddeutschlands notreif. (Quelle: Archiv/Kauffmann)

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Klima

Brandenburgs Bauern rechnen mit hohen Verlusten bei Wintergetreide. Durch die schnelle Reife sind die Körner deutlich zu klein.

Berlin (abz). In rechnen Bauern bei der Getreidernte teilweise mit Verlusten bis 50 Prozent. Grund dafür ist die lange Trockenperiode mit hohen Temperaturen im April und Mai, so deren gegenüber der Presse. Momentan sei die Entwicklung der Wintergetreide vier Wochen früher als normalerweise. Durch die schnelle Reife fehle es den Pflanzen an Inhaltsstoffen wie Eiweiß, auch die Körner sind deutlich kleiner. Die Landwirte sprechen diesbezüglich von Notreife, wenn das reif ist, ohne dass sich die Körner voll ausgebildet haben. Die Erträge seien deswegen enttäuschend, auf manchen Flächen würde sich der Ernteaufwand nicht lohnen und das Getreide könne nur noch gehäckselt werden.


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