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Neues Bio-Getreide am Markt

Das Tritordeum-Mehl schimmert leicht gelblich. (Quelle: Unternehmen)+
Das Tritordeum-Mehl schimmert leicht gelblich. (Quelle: Unternehmen)

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Tritordeum

Auf der Biofach wurde als Neuzüchtung eine Kreuzung aus Weizen und Gerste vorgestellt. Sie soll sich durch ernährungsphysiologische Vorteile auszeichnen.

Nürnberg/Stuttgart (dk). heißt ein neues Bio-Getreide, das am heutigen Mittwoch auf der Biofach in Nürnberg offiziell dem deutschen Markt vorgestellt worden ist. Es soll laut des spanischen Entwicklungsunternehmens im Vergleich zu anderen Getreidearten deutliche ernährungsphysiologische Vorzüge aufweisen, umweltverträglicher sein und zu einer Vielzahl an getreidebasierten Produkten verarbeitet werden können. Die neue Getreideart ist aus einer Kreuzung aus Hartweizen (Triticum durum) und Wildgerste (Hordeum chilense) hervorgegangen.

Agrasys betont, dass es das einzige Getreide sei, das ohne genetische Veränderung geschaffen und für den menschlichen Verzehr zugelassen wurde. Die Züchter hätten sich hierzu der Natur folgend traditioneller Züchtungstechniken bedient, ähnlich wie beim Weichweizen. Dieser sei durch natürliche Hybridisierung auf offenem Feld aus drei Getreidesorten hervorgegangen.

Als erste deutsche Bäckerei biete die Bäckerei Exner seit wenigen Wochen Tritordeum-Brot an.

Mehr dazu in der Printausgabe der ABZ, die am kommenden Samstag erscheint.

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