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Die Provence im Gebäck

Gebäcke mit Lavendel können durch eine violette Farbgebung zum Hingucker werden. (Quelle: Shutterstock / Christoph Buenten)+
Gebäcke mit Lavendel können durch eine violette Farbgebung zum Hingucker werden. (Quelle: Shutterstock / Christoph Buenten)

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Lavendel verfeinert Süßes wie Herzhaftes und hebt Feingebäck auf die nächste Stufe.

Stuttgart (abz). hat es von der Küche in die Backstube geschafft und bereichert nicht nur Brot, sondern auch Feingebäck mit seinen spannenden Aromen. Er kann frisch oder getrocknet verwendet werden oder als Konditoreipaste. Gerade Füllungen wie die von Berlinern oder Krapfen können leicht mit Lavendel aromatisiert werden. Denn Lavendel harmoniert besonders gut mit kräftigen Beerennoten wie Himbeere, Johannis-, Brom-, Heidel- und Preiselbeere.

Mit Zitrusfrüchten kombiniert, sorgt Lavendel für eine besondere Frische. Er sollte jedoch grundsätzlich vorsichtig dosiert werden, denn seine starke Parfumnote kann schnell ins Seifige übergehen. Wärme setzt die ätherischen Öle im Lavendel stärker frei. Daher sollten Rührkuchen in ausgekühltem Zustand erneut gekostet und das gegebenenfalls angepasst werden. In kalten Speisen wie Cremes und Toppings werden Aromen mehr über die Sinnesbereiche Nase und Zunge wahrgenommen – und das dezenter. Hier kann der Bäcker etwas gewagter dosieren.

Grundsätzlich passt Lavendel zu Steinobstsorten wie unter anderen Aprikosen, Pflaumen, Mirabellen, Kirschen, aber auch zu Kernobst wie Äpfel, Quitten und Birnen. Bei der Dekoration mit Lavendel ist eine farbliche Abstimmung des Produkts auf die Pflanze vorstellbar: Zitronenmuffins mit violettem Frosting.

Lavendel kann zur Verfeinerung von Back- und Feinbackwaren verwendet werden.
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