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Ex-Klemme-Chef baut neue Produktion

Ob die neue Produktion für TK-Backwaren in Halle vergleichbare Dimensionen haben wird wie das Klemme-Werk in Eisleben, ist noch offen.   (Quelle: Archiv)+
Ob die neue Produktion für TK-Backwaren in Halle vergleichbare Dimensionen haben wird wie das Klemme-Werk in Eisleben, ist noch offen. (Quelle: Archiv)

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Das neue Unternehmen Arti-Back investiert 40 Mio. Euro, will ab 2018 produzieren – und hat Fördergelder beantragt.

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(sth). Das neu gegründete Unternehmen will in Halle (Sachsen-Anhalt) ein neues Werk für Tiefkühl-Backwaren errichten. Spatenstich für den 40 Mio. Euro teuren Neubau soll im April 2017 sein, kündigte Geschäftsführer an. Die Produktion soll im Frühjahr 2018 starten. Das Unternehmen will dann zunächst 50 Mitarbeiter beschäftigen. Für den Bau der Fabrik wurden beim Land Sachsen-Anhalt beantragt.

Nach Angaben von Küntzle sollen sogenannte rustikale Brote und Brötchen gefertigt werden, in die nur ursprüngliche Zutaten kommen. Auf Backmischungen soll verzichtet werden. Abnehmer für die Tiefkühl-Backwaren sollen Einzelhandelsketten und Hotels sein, die diese nur noch aufbacken müssen.

Küntzle war bis Anfang 2013 Gesellschafter und Geschäftsführer des Tiefkühlbackwaren-Herstellers aus Eisleben (Sachsen-Anhalt). Der Schweizer Backkonzern Aryzta übernahm damals die Klemme AG mit 1400 Mitarbeitern.

Der aus Baden-Württemberg stammende Wilhelm Küntzle baute 1993 im benachbarten Mansfeld eine erste Back-Fabrik mit zunächst nur 15 Mitarbeitern auf, die Croissants und Plunder produzierte. Der stark wachsende Markt für Tiefkühl-Backwaren half bei der schnellen Expansion innerhalb von zwei Jahrzehnten. Bis zum Verkauf 2013 leiteten seine Söhne Frank und Stefan Küntzle das Unternehmen Klemme.

Die in Halle geplante industrielle Linienproduktion ermöglicht hohe Stückzahlen mit definiertem Qualitätsstandard.
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