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Tchibo plant eigenes To-go-Konzept in Supermärkten

Den Coffee to go von Tchibo soll es bald auch direkt in Supermärkten geben. (Quelle: Fotolia/279photo)+
Den Coffee to go von Tchibo soll es bald auch direkt in Supermärkten geben. (Quelle: Fotolia/279photo)

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Der Kaffeeröster will sein Außer-Haus-Geschäft ausbauen und arbeitet an einem preiswerten System für Einzelhändler

Hamburg (abz). Bäcker in der Vorkassenzone von Supermärkten profitieren meist mit guten Umsätzen von der Lust ihrer Kunden auf einen guten . Dies scheint Marktbetreibern wohl schon länger ein Dorn im Auge zu sein, denn sie versuchen immer gezielter, den Wunsch der Kunden nach einem Heißgetränk zu erfüllen.

So gibt es in den Eingangsbereichen vieler Supermärkte bereits Automaten, an denen für kleines Geld Kaffee, Tee und andere Spezialitäten gezapft werden können.

Kaffee-Bar für

den Eingangsbereich

Die Meldung über das neue Kaffee-Bar-Konzept des Rösters dürfte deshalb vielen Bäckern sauer aufstoßen. Das Hamburger Unternehmen will nämlich stärker vom Convenience-Trend im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) profitieren.

Wie dazu bekannt wurde, will der Kaffeeanbieter Kaufleuten eine „to go“-Bar für Heißgetränke schmackhaft machen, die in den Eingangsbereichen der Märkte aufgebaut werden soll.

Einige Supermärkte testen

das Konzept schon

Aktuell arbeite die Coffee-Service-Sparte des Konzerns intensiv an der Einführung eines Konzepts, das sich an selbstständige Lebensmitteleinzelhändler richtet. Wie es heißt, gebe es ein solches Kaffee-Bar-Konzept in vierstelliger Zahl schon in Großbritannien und werde nun an deutsche Verhältnisse angepasst. Einige Test-Bars würden schon in Märkten stehen.

Tchibo wolle die Einstiegshürde für die Kaufleute wohl so gering wie möglich halten. So verspricht die Coffee-Service-Sparte des Konzerns den Händlern ein „investitionsfreies“ Geschäftsmodell, das von klassischen Lösungen im Außer-Haus-Markt abweiche.

Vertragsbestandteile wie Abnahmeverpflichtungen für Kaffee, Miete für Maschinen und Kosten für Service solle es nicht geben. Stattdessen berechne Tchibo einen festen Preis, in dem alle Leistungen enthalten sind. Über den Preis im Supermarkt entscheidet dann der Marktbetreiber selbst.

Dem Vernehmen nach glaubt man in Tchibo-Kreisen an unterschiedliche Zielgruppen. Das neue Kaffee-Bar-Konzept sei für schnellen Konsum gedacht, Verweilflächen seien vorerst nicht geplant.


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