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Gerangel um mehr Geld geht weiter

Es laufen die Gespräche, wie viel mehr Geld die Beschäftigten des bayerischen Bäckerhandwerks bekommen sollen.  (Quelle: pixelio/Andreas Hermsdorf)+
Es laufen die Gespräche, wie viel mehr Geld die Beschäftigten des bayerischen Bäckerhandwerks bekommen sollen. (Quelle: pixelio/Andreas Hermsdorf)

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Der Landesinnungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk geht mit einem Angebot von 3,63 Prozent in die zweite Gesprächsrunde.

München (abz). Nachdem sich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) bei der letzten Zusammenkunft Anfang Mai aus den Gesprächen zurückgezog habe, stehe nun laut Landesinnungsverband (LIV) Bayern die nächste Runde der Verhandlungen an. „Wir sind guter Dinge, diesmal einen Abschluss zu erreichen, der sowohl für die Beschäftigten als auch für die Arbeitgeber eine gesunde Basis bietet“, sagt Heinz Landesinnungsmeister Hoffmann.

Die habe unter anderem eine Lohnerhöhung von 6 Prozent, in der Spitze bis zu 13,7 Prozent gefordert. Dem konnte der nach eigenen Angaben nicht zustimmen. Gleiches galt für die Forderungen zur Gleichstellung fachfremder Mitarbeiter bereits nach wenigen Jahren Branchenerfahrung und die unbefristeten Übernahme von Auszubildenden nach der erfolgreichen Abschlussprüfung im erlernten Beruf.

„Wir müssen bei den Verhandlungen die realen Möglichkeiten im Auge behalten und den Wert der fachlichen Qualität im Bäckerhandwerk sichern“, so Christopher Kruse, Geschäftsführer des LIV. „Am Ende der Tarifgespräche muss ein Ergebnis stehen, das die Zukunft des bayerischen Bäckerhandwerks stabilisiert. Ansonsten verlieren alle.“

Der Landesinnungsverband geht mit einem Angebot in Höhe von insgesamt 3,63 Prozent bezogen auf 24 Monate in die Verhandlungen.

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