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Glyphosat forciert Bio-Nachfrage

Mögliche Rückstände von Pflanzenschutzmitteln bringen Verbraucher dazu, mehr auf Backwaren aus biologischer Erzeugung zu achten. (Quelle: Archiv/Kauffmann)+
Mögliche Rückstände von Pflanzenschutzmitteln bringen Verbraucher dazu, mehr auf Backwaren aus biologischer Erzeugung zu achten. (Quelle: Archiv/Kauffmann)

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Tagung

GfG diskutierte über Pflanzenschutzmittel im Getreide – und damit auch über die möglichen Auswirkungen für das Bäckerhandwerk.

Berlin (schl). Ist Brot ohne Rückstände von Pflanzenschutzmitteln eine Illusion? Unter diesem Motto stellte die Gesellschaft für Getreideforschung (GfG) im Vorfeld der „Grünen Woche“ in Berlin ihre Informationstagung.

Eines der Ergebnisse: Im Lebensmitteleinzelhandel habe sich die Listung von Biobrotmehlen vor zwei Jahren als Verkaufshit mit einem Plus von 27 Prozent erwiesen. Die erneute Zulassung von Glyphosat sei ein mediales Reizthema mit Auswirkungen auf die öffentliche Meinung gewesen.

Das erkläre das Ergebnis einer Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), dass Pflanzenschutzmittelrückstände als größtes Gesundheitsrisiko in Lebensmitteln wahrnehmen. Circa 80 Prozent der Bevölkerung würden daher gelegentlich einkaufen. Das habe Auswirkungen auf den Getreideanbau und das Bäckerhandwerk.


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Leser-Kommentare zum Artikel (1)

  • Roberta Orlek, Nürnberg 23.01.2017 um 19:41

    Betreff: Gute Nachrichten, denn die Folgen von Glyphosat sind schlimm Das freut mich für die Bio Bäcker, denn die Folgen von Glyphosat in Natur und Lebensmittel werden von den Herstellern und Landwirten oft heruntergespielt.

    Und das obwohl hunderte internationale Studien belegen, dass Roundup und Glyphosat wahrscheinlich krebserregend sind, Nieren- und Leber schädigen und Autoimmunkrankheiten fördert.

    Das Umweltinstitut München hat hier mal auf 12 PDF die internationalen Studien auf Deutsch zusammengefasst, die belegen, dass Glyphosat massiv in Körperfunktionen, u.a. auch von Schwangeren, Kindern, Altern und Kranken eingreift:

    ?http://www.umweltinstitut.org/images/gen/aktionen/Roundup/Studien-Glyphosat.pdf

    Die Veterinärin Prof Dr. Monika Kröger von der Uni Leipzig hat in sämtlichen Organen von missgebildeten und tot geboren Ferkeln Glyphosat gefunden.

    Damit hat die Wissenschaftlerin gezeigt, dass Glyphosat über die Plazenta der Sau bereits auf die ungeboren Ferkel übertragen werden:?

    http://www.mdr.de/fakt/glyphosat-teratogene-wirkung-100.html

    International sind die Folgen des Einsatzes von Roundup und Co noch fataler, wie man hier sehen kann:?

    https://sascha313.wordpress.com/2016/05/24/toedliche-luegen-glyphosat-bfr-die-schande-fuer-deutschland-das-treiben-der-laemmer/??

    D.h. wie bei der Energiewende und Elektromobilität müssen wir jetzt auch in der Landwirtschaft umdenken und auf nachhaltige, regionale und ökologische Lebensmittel setzen bei der Landwirte, Verbraucher, die Tiere und das Ökosystem gewinnen.

    Nur die Chemiekonzerne müssten dann auf ihre Milliardengewinne verzichten, die sie mit Glyphosat und den Medikamenten gegen die belegten gesundheitlichen Folgen verdienen.