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Süßes aus „Gläserner Konditorenstube“

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Auf der Internorga präsentieren sich die Konditoren mit einer Leistungsschau

Hamburg (p). Es duftet nach frisch gebackenen Linzer Torten, raffinierten Trüffeln oder leckeren Kopenhagenern – das Gastronomische Forum im Foyer Süd des Hamburger Messegeländes wird während der Internorga vom 4. bis 9. März eine Hochburg süßer Köstlichkeiten sein. Konditoren aus ganz Norddeutschland geben dann Kostproben ihrer Handwerkskunst und nutzen die 79. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien als Leistungsschau.

Die Fachbesucher können Meistern, Gesellen und Auszubildenden des Konditorenhandwerks bei der Arbeit über die Schulter schauen. Hautnah erleben sie mit, wenn in der „Gläsernen Konditorenstube“ Köstlichkeiten aus Marzipan entstehen, Schokoladentrüffel hergestellt oder Baumkuchen gebacken werden. „Erstmals werden wir einen Kuchentresen einrichten, an dem wir während der Messe täglich die frischesten Produkte aus der Konditorei anbieten“, kündigt Dierk Eisenschmidt, Obermeister der Hamburger Konditoren-Innung, an. In die „Gläserne Konditorenstube“ wird nach seinen Worten mit Unterstützung des Hamburger Kaffee-Handelshauses J. J. Darboven diesmal auch ein kleines Café mit etwa 30 Sitzplätzen integriert, wo die Fachbesucher die Köstlichkeiten bei einer Tasse Kaffee probieren können. Gleich gegenüber der Konditorenstube präsentieren die Meister der süßen Handwerkskunst im Gastronomischen Forum Zeugnisse ihrer Fertigkeiten: In einer Vitrinen-Leistungsschau stellen sie besonders kunstvoll gestaltete Torten, neueste Kuchen- und Gebäckkreationen sowie andere eindrucksvolle Beispiele für die Innovationsfreudigkeit der Konditoren aus.

Modellierwettbewerb

Bereits am Eröffnungstag der Internorga 2005, am Freitag, 4. März, veranstalten die Konditoren einen außergewöhnlichen Wettbewerb. „Lehrlinge werden dort unter den Augen der Fachbesucher die ‚Besondere Torte‘ backen“, erläutert Dierk Eisenschmidt. Ihre Aufgabe: Sie sollen einen Baumkuchen aus Marzipan modellieren und herstellen.

„Wir wollen die Internorga 2005 dazu nutzen, die hohe Qualität unserer Produkte stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken“, erklärt Hamburgs Obermeister Eisenschmidt. Er betont, dass die Konditoren unter dem Einfluss des wachsenden Konkurrenzdrucks gehalten sind, die Qualität ihrer Erzeugnisse stets zu überprüfen und laufend zu verbessern. Der Hamburger Konditoreninnung gehören nach Angaben von Eisenschmidt mehr als 50 Betriebe an, die noch selbst produzieren. 70 Prozent der Innungsbetriebe führen ein eigenes Café. In den Unternehmen, so Eisenschmidt, werden derzeit rund 100 Nachwuchs-Konditoren und Fachverkäuferinnen ausgebildet.

Die Internoga 2005, 79. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 4. bis 9. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Rund 900 Aussteller aus 20 Ländern präsentieren Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den modernen Außer-Haus-Markt. Eintritt für Fachbesucher: 21 Euro (Zweitageskarte 32 Euro), Fachschüler: 9 Euro. Die Angebote für Bäcker und Konditoren finden sich konzentriert in den Hallen 3 EG, 4 und 5.

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