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Stufenplan beschlossen


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Getreideverbrennung wird jetzt kurzfristig zugelassen

Aerzen (age). Die Umweltminister von Bund und Länder haben einen Zweistufenplan zum Einstieg in die Getreideverbrennung beschlossen. In der ersten Stufe soll kurzfristig die Getreideverbrennung unter Berücksichtigung der technisch möglichen Emissionsgrenzwerte und Betriebsweisen zugelassen werden. Im zweiten Schritt soll dann die Bundesimmissionsschutzverordnung umfassend novelliert werden. Die Umweltministerkonferenz forderte die Bundesregierung ferner auf, einen nationalen Aktionsplan Biomasse zu erarbeiten. Besonderes Augenmerk soll dabei auf den Wärmemarkt und die Kraft-Wärme-Kopplung gelegt werden, da sich die Umweltminister unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes und der Energieeffizienz hier die größten Potenziale der Bioenergienutzung versprechen. Bestehende gesetzliche und untergesetzliche Regelungen sollen darauf überprüft werden, ob sie eine dynamisch wachsende, nachhaltige Bioenergienutzung begünstigen. Die Umweltminister schlossen sich damit einer Forderung der Agrarminister von Bund und Länder an, die während ihrer Frühjahrskonferenz Anfang März in Mainz einen nationalen Biomasse-Aktionsplan angeregt hatten. Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer hatte daraufhin angekündigt, noch in diesem Jahr eine nachhaltige Strategie für den weiteren Ausbau der Biomassenutzung vorzulegen.

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