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Ungesund und eintönig

Gesund und ansprechend präsentiert: Solche Snacks kommen auch bei Kindern an. (Quelle: Archiv)+
Gesund und ansprechend präsentiert: Solche Snacks kommen auch bei Kindern an. (Quelle: Archiv)

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Studie

Ergebnis einer Studie zu Kindergerichten in 500 Restaurants ist in vielerlei Hinsicht bedenklich.

Mannheim (abz). Kein gutes Zeugnis für die und Chance für den Handwerksbäcker: In einer bundesweiten wurden die Qualitätsstandards von Kinderspeisekarten beurteilt. Das Mannheimer Institut für Public Health, Sozial- und Präventivmedizin (MIPH) trug dazu die Daten von 500 zufällig ausgewählten inhabergeführten Fullservice-Restaurants in Deutschland zusammen und bewertete dabei 1877 Kindergerichte. Die Systemgastronomie blieb bei der Studie außen vor. Ergebnis: Das Angebot für Kinder sei fast durchweg ungesund und eintönig.

Durchschnittlich enthielten die untersuchten Speisekarten drei oder vier Kindergerichte zu einem Preis von etwa 5,50 Euro. "Die 500 Kinderspeisekarten waren weder ernährungsphysiologisch informativ noch kinderfreundlich gestaltet", heißt es in der Studie. Vor allem aber sei das Angebot für Kinder nahezu durchweg ungesund und eintönig. So enthielten mehr als 50 Prozent der Gerichte Pommes Frites oder eine andere Form frittierter Kartoffeln. Mehr als 80 Prozent des gesamten untersuchten Angebots beschränkte sich auf die immer wiederkehrenden acht Gerichte: Chicken Nuggets mit Pommes, Nudeln mit Soße, Pommes Frites, Panierter Fisch, Südosteuropäische Fleischgerichte, Süßspeisen, Wurst mit Pommes und Burger.

Für Bäcker kann das ein Hinweis sein, mit einem besseren und gesünderen Angebot in diesem Segment zu punkten.

Backwaren werden hauptsächlich beim Handwerksbäcker gekauft, Supermarkt und Discounter holen jedoch auf.
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