ABZ - Das Fachportal für Bäcker

Themenkanal Recht & Steuern

Streit mit Mitarbeitern beigelegt

Das Gezerre um Recht und Unrecht hat ein Ende.  (Quelle: ABZ/Screenshot)+
Das Gezerre um Recht und Unrecht hat ein Ende. (Quelle: ABZ/Screenshot)

Weitere Artikel zu


Götz-Brot

Die Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden und einer Kollegin sollte vor geklärt werden. Jetzt zahlt beiden eine Abfindung.

Waldbüttelbrunn (abz). Ende März hatte die Geschäftsleitung der Götz-Brot KG mit Kiliansbäck-Filialen die Betriebsratswahlen angefochten. Begründung: Der gewählte Vorsitzende Torben Ackermann sei als leitender Angestellter nicht wählbar. Ihm wurde gekündigt. Mit ihm ging eine weitere Betriebsrätin. Die Geschäftsführung des Unternehmens mit 520 Mitarbeitern warf Ackermann vor, ältere Mitarbeiterinnen zu diskriminieren und zu denunzieren, wie Medien berichteten. Die Gewerkschaft zog mit Ackermann und der Kollegin vor Gericht.

Medienberichten zufolge ist nun der vor dem Arbeitsgericht Würzburg abgesagt worden. Wie der Bayerische Rundfunk meldet, hat der Arbeitnehmeranwalt in einer schriftlichen Erklärung mitgeteilt,  dass die Kündigung der beiden Betriebsratsmitglieder zurückgenommen worden sei. Diese würden eine Abfindungszahlung von Götz-Brot erhalten und hätten auf Vermittlung der NGG mittlerweile eine berufliche Alternative erhalten. Über die Höhe der Abfindung sei Stillschweigen vereinbart worden.

Bereits zuvor hatte sich Geschäftsführer Wolfgang Götz von jeglicher Form des "union busting" distanziert, womit unter anderem die Benachteiligung von Gewerkschaftsmitgliedern und Betriebsräten gemeint ist. Einer von Götz und Gewerkschaft gemeinsamenen Erklärung zufolge wollen das Unternehmen und die NGG künftig „vertrauensvoll als Sozialpartner und zum Wohle der Arbeitnehmer und des Betriebs" zusammenarbeiten.

Wer sich im Außer-Haus-Markt positioniert, beschäftigt gern Fachkräfte aus der Systemgastronomie.
Auch interessant

Was Ketten ihren Mitarbeiter zahlen

Fachkräfte der Systemgastronomie arbeiten inzwischen auch in Bäckereien. Sie erhalten von Januar an mehr Geld. mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

 

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel