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Starbucks will abends Umsatz machen

Abends bei Starbucks. (Quelle: Kauffmann)+
Abends bei Starbucks. (Quelle: Kauffmann)

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Die Kaffeehauskette plant, das Abendgeschäft zu stärken / Schwerpunkt ist vorerst der amerikanische Markt / Kleine Gerichte, Bier und Wein

Frankfurt (abz). Die Corporation beschleunigt den Ausbau des Abendgeschäfts. Die Kaffeehauskette will in den nächsten zwölf Monaten in mehreren hundert US-Stores zwecks Stärkung des Abendgeschäfts ein entsprechendes Angebot einführen. Sprich, demnächst gibt es in den Filialen und , passende kleine Gerichte und andere Getränke für die spätere Tageszeit. Das schreibt das Fachmagazin „Food Service Europe & Middle East“. Bis zum Geschäftsjahr 2019 soll das Abendprogramm in rund 2000 der insgesamt 12.000 Starbucks-Coffee Houses in den USA etabliert sein. Nach Starbucks-Angaben sollen damit in diesem Stadium dann rund 1 Mrd. US Dollar an zusätzlichen Umsätzen generiert werden.

Erste Tests mit alkoholischen Getränke starteten 2010 in Seattle. Inzwischen wird ein Wein- und Bier-Angebot erprobt, darunter in Städten wie Los Angeles, Chicago, Atlanta, Miami und Orlando. Für die Entwicklung der regional angepassten Wein- und Craft Beer-Menüs wurden dem Fachmagazin zufolge eigens Sommelière Rachel Antalek und ein Team sensorischer Experten engagiert.

Wie Cliff Burrows betont, Starbucks Group President USA, Americas und Teavana (2012 von Starbucks erworbener Tee-Spezialist), steht die Abend-Initiative im Kontext einer umfassenden Strategie, die Tageszeiten jenseits der angestammten Haupt-Umsatzdomäne Frühstück zu stärken.

Unter Berufung auf Daten des Marktforschungsunternehmens Mintel schätzt Starbucks, dass 70 Prozent seiner Kaffeekunden auch Weintrinker sind – im Durchschnitt trinkt nur knapp jeder Dritte Amerikaner Wein. Ähnlich sieht die Relation bei Craft Beer aus: Die Tendenz zum Craft Beer-Konsum ist bei Starbucks-Kunden zweimal größer als beim durchschnittlichen US-Amerikaner. Regional unterschiedlich soll auch das begleitende Food-Angebot sein, mit Snacks und kleinen Gerichten wie Geflügelwürstchen, Truffle Mac & Cheese (überbackene Makkaroni mit Trüffelöl) oder Datteln im Schinkenmantel.


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    Werner Kräling | Jürgen Rieber

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    Das Spektrum der Snacks ist riesig: Belegte Brötchen, Brote, Sandwiches, Bagels, Seelen, Waffeln, Muffins, Fladenbrote, gebackene Snacks, Panini, Pizza, Strudel, Zwiebelkuchen, Quiches, Flammkuchen und kleine Gerichte.

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