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Heißer Herbst fürs Handwerk: Über 1100 Aussteller zeigen auf iba ihre Neuheiten.+Zur Fotostrecke
Heißer Herbst fürs Handwerk: Über 1100 Aussteller zeigen auf iba ihre Neuheiten.

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Das Angebot für Bäcker beim internationalen Branchentreff in München ist in diesem Jahr größer denn je.

Das gibt es nirgendwo sonst auf der Welt: Mehr 1100 Unternehmen aus der Branche präsentieren in München Neuheiten für Bäcker und Konditoren. Neuheiten, die deutlich machen, welche im In- und Ausland das Geschäft mit Backwaren in den kommenden Jahren prägen. Vom 16. bis 21. September fokussiert die auf den „Weltmarkt des Backens“. Um dem Motto noch mehr gerecht zu werden, bauen die Macher der das Angebot in diesem Jahr aus.

„Kaffee, Kuchen & mehr“

Traditionell großen Raum nehmen Produkte und Lösungen für die Produktionstechnik ein. Zudem wieder stark vertreten: die Anbieter von Rohstoffen. Umfassender informieren als bisher können sich Messebesucher über Logistik, , Prozessoptimierung und . Und nicht zuletzt auch Verpackungstechnik – das Angebot reicht von Verpackungs- und Etikettiermaschinen bis hin zu Verpackungen, die eine längere Haltbarkeit garantieren.

Neu ist die Bündelung der Angebote fürs Kaffeegeschäft. In der Halle A4 erfahren Bäcker und Konditoren alles Wesentliche über Röstung, Zubereitung und Lagerung. Darüber hinaus gibt es erstmalig die Sonderfläche „Kaffee, Kuchen & mehr“. Auf rund 250 Quadratmetern stellen Kaffeemaschinenhersteller und Kaffeeröster Innovationen vor.

Egal, ob Kleinunternehmer oder Großfilialist: „Die iba ist der Pflichttermin für Bäcker und Konditoren“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM), Dieter Dohr. Überdies rechnet der Messechef wieder mit vielen Besuchern aus der Gastronomie und dem Lebensmitteleinzelhandel.

Was Handwerker bewegt

Wofür interessieren sich Messebesucher dieses Jahr besonders? Die GHM hat Bäcker gefragt. Zum Beispiel Kurt Held. Er schätzt die iba wegen der Bandbreite an Informationen, die sie abdeckt. Nach München reist er unter anderem, um sich Anregungen zu holen, wie er seinen Betrieb am Snackmarkt noch besser positionieren kann. Die klassische Einteilung in Frühstück, Mitttag- und Abendessen sei passé, immer mehr rücke das To-go-Geschäft in der Vordergrund, sagt der Bäckermeister aus Dietenhofen.

Richard Winkelmann, Inhaber mehrerer Cafés, kommt, weil er die Produktionstechnik und Prozesse optimieren will. Außerdem will sich der Handwerker aus NRW ein Bild davon machen, welche neuen Trends es im Verkauf gibt.

Teurer als geplant könnte die Reise wieder für Wilhelm Wolke werden. Schon oft hat der Bäckermeister aus dem niedersächsischen Schwege „eigentlich nicht investieren“ wollen. Doch auf der iba, wo viele neue Technologien gezeigt werden, kann man nie wissen, schmunzelt er. Zwei bis drei Tage will er in München bleiben, auch um die „Stadt zu genießen“.

Öffnungszeiten

der Messe: Sonntag, 16. September, bis Donnerstag, 20. September, von 9.30 bis 18 Uhr; Freitag, 21. September, bis 17 Uhr.

Am 15. September findet erstmals der „iba-summit“ statt. In Vorträgen und Diskussionen wird der internationale Markt beleuchtet. Messe-Eintrittspreise:

Tagesticket: 32 Euro, 28 Euro. Online-Kauf; ermäßigt für Berufsschüler und Studenten: 11 Euro.

Ort:

Messegelände München Riem.

Weitere Informationen:

www.iba.de


Lesen Sie hierzu folgende Bücher


  • Snacks
    Werner Kräling | Jürgen Rieber

    Snacks

    Das Spektrum der Snacks ist riesig: Belegte Brötchen, Brote, Sandwiches, Bagels, Seelen, Waffeln, Muffins, Fladenbrote, gebackene Snacks, Panini, Pizza, Strudel, Zwiebelkuchen, Quiches, Flammkuchen und kleine Gerichte.

    mehr...

Das verbindet die Bäckerwelt: Branchenvertreter aus allen Kontinenten treffen sich auf der „iba“.
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