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Sommerhoch beflügelt Ernährungsindustrie

In den Betrieben der Lebensmittelverarbeitung läuft es zurzeit rund.  (Quelle: Archiv)+
In den Betrieben der Lebensmittelverarbeitung läuft es zurzeit rund. (Quelle: Archiv)

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Konjunktur

Die Verkaufspreise stagnieren, und die Preise für Rohstoffe sinken. Für die Betriebe der Lebensmittelverarbeitung macht das unterm Strich ein Umsatzplus.

Berlin (abz). Die erzielte im Juni einen von 14,3 Mrd. Euro. Das ist ein Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilt die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) mit. Aufgrund der stagnierenden Verkaufspreise betrug der reale Umsatzzuwachs noch 2,3 Prozent. Allein das Exportgeschäft entwickelte sich den Angaben zufolge weiterhin verhalten. Die Lebensmittelausfuhren gingen bei einem Exportwert von 4,3 Mrd. Euro im Juni um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr zurück. Schwierigkeiten bereiten Marktzugangshürden in Wachstumsmärkten außerhalb der EU.

Agrarrohstoffmärkte

Gute weltweite Ernteaussichten begünstigen laut die Angebotssituation. Die Preise an den Agrarrohstoffmärkten sanken daher im Juli moderat. Die Rohstoffbestände in den Betrieben der Lebensmittelverarbeitung gingen im August weiter zurück. Die Preise an den Agrarrohstoffmärkten liegen nach wie vor auf hohem Niveau und sind ein wichtiger Faktor für die Kostenkalkulation der Lebensmittelhersteller. Zusammen mit steigenden Ausgaben in der Produktion und im Vertrieb bleibt die Ertragslage in den Unternehmen angespannt.

Die Stimmung bei den Unternehmen der Ernährungsindustrie bleibt laut ifo-Geschäftsklimaindex August mehrheitlich positiv, trotz leichter Dämpfer in der Beurteilung der aktuellen Geschäftslage. Die Lebensmittelhersteller erwarten besonders für das Geschäft im In- und Ausland in den kommenden Monaten weitere positive Impulse.

Konsumklima und Verbraucherpreise

Das Konsumklima in Deutschland verzeichnete im August seinen ersten Rückgang seit 21 Monaten. Während die Einkommenserwartungen und die Anschaffungsneigung nur einen leichten Dämpfer hinnehmen mussten, brachen die Konjunkturerwartungen der aufgrund der global zunehmenden geopolitischen Krisenherde ein. Gleichzeitig stieg die Sparneigung deutlich. Insgesamt behauptet sich das Konsumklima jedoch auf hohem positivem Niveau, so die BVE. Und auch der Preisauftrieb bleibt gering. Die allgemeinen Lebenshaltungskosten stiegen im Juli wiederholt stärker als die Lebensmittelpreise. Während die Preise für im Vormonats- und Vorjahresvergleich unverändert blieben, stiegen die Verbraucherpreise insgesamt um 0,3 und 0,8 Prozent.


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Vor allem die stagnierenden Preise machen sich bei den Herstellern von Lebensmitteln negativ bemerkbar.
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