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Der Markt für kleine Mahlzeiten hat Potenzial. Die Kongressmesse Snack 2011 zeigt, wie es sich ausschöpfen lässt.
Der Außer-Haus-Markt wächst, und das Wachstum kommt im Bäckerhandwerk an. Allerdings erst bei etwa einem Drittel aller Betriebe. Das geht aus aktuellen Marktstudien hervor. Zwischen 15 und 20 Prozent ihres Umsatzes erwirtschaften Bäcker mit „ Zwischendurchmahlzeiten“. Dass sie noch mehr aus dem Geschäft herausholen können, steht für Experten außer Frage. Genauso wie die Tatsache, dass am Markt noch Platz für weitere Verkaufsstellen ist. Die Frage ist nur: Wo und wie geht die Rechnung auf?
Antworten darauf gibt es auf der Kongressmesse Snack 2011. Marktforscher und Unternehmer berichten in Wiesbaden über Geschäftsstrategien und Wachstumschancen. In mehr als drei Dutzend Fachvorträgen und acht praxisnahen Workshops können sich Bäcker an zwei Tagen Tipps und Ideen für ihren Betrieb holen. Zeitgleich findet eine Ausstellung statt, in der Zulieferer neue Lösungen für das Handwerk vorstellen. Gezeigt werden etwa Verpackungen für Snacks, Küchengeräte, Einrichtungen sowie Convienence-Produkte.
Während es am ersten Kongresstag einen Überblick über Markttrends in Deutschland, in Asien und den USA gibt, fokussieren die Fachkongresse am zweiten Tag auf einzelne Branchen. Anlaufstelle für Bäcker: der Kongress der ABZ. Doch auch der eine oder andere Vortrag in den Parallelveranstaltungen ist für sie interessant. Die ABZ-Redaktion hat das Programm für Besucher aus dem Bäckerhandwerk durchleuchtet. Das sind einige der Höhepunkte, die Unternehmer auf der „Snack 2011“ erwarten:
Freitag, 9 Uhr: Auf dem Fachkongress der Zeitschrift food service referiert Chefredakteurin Gretel Weiß über Marktstrukturen. Sie zeigt auf: „Wo das Wachstum herkommt“.
Freitag, 9.30 Uhr: Der Steuer- und Betriebsberater Josef Bünger spricht auf dem ABZ-Kongress über Sortimente, innovative Standorte und Kalkulationen. „Bäcker kalkulieren falsch oder trauen sich nicht, die richtigen Preise zu nehmen“, sagt Bünger. Wachstum im Snack-Geschäft sei für viele handwerkliche Betriebe überlebenswichtig.
Freitag, 11.30 Uhr: Bernd Kütscher, Direktor der Akademie die Deutschen Bäckerhandwerks, lotet die Chancen für Betriebe im Abendgeschäft aus. Er stellt im ABZ-Forum Strategien und Ansätze vor und geht der Fragen nach: Was rechnet sich, was rechnet sich nicht?
Freitag, 12.20 Uhr: Was sind die Benchmarks im Kaffee-Geschäft? Wie entwickelt sich die Kaffee-Kultur in Bäckereien? Diesen Fragen geht der Chef von Coffee Consulate, Dr. Steffen Schwarz, auf dem Fachkongress 3 nach. Dabei beleuchtet er auch die internationale Coffeeshop-Szene.
