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Snacken beim Discounter

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Jetzt ist es also soweit: die großen Hard-Discounter haben das für sich entdeckt und lassen erste Versuchsballone steigen. Aldi Süd hat in der vergangenen Woche eine Pilotfiliale vorgestellt, bei der ein Kaltgetränkeregal direkt neben dem Backautomaten steht. Im Ausgangsbereich dieses Marktes ist ein Kaffeeautomat aufgestellt, an dem sich Kunden unabhängig von ihrem Einkauf ein Kaffeegetränk herauslassen können.

Lidl, als schärfster Rivale von Aldi im hart umkämpften Tiefpreissegment, hat am vergangenen Wochenende im Großraum Stuttgart noch eins draufgesattelt (siehe Seite 5). In ganzseitigen Zeitungsanzeigen hat der Neckarsulmer für ein Frühstücksangebot in ausgewählten Filialen geworben, das jedem Kunden am Samstag ein Buttercroissant plus einem Becher Coffee-To-go zusagte – und zwar kostenlos.

Der Kaffee kommt zwar wie künftig bei Aldi auch aus einem einfachen Getränkeautomaten, aber die Botschaft dieser Werbung ist klar: Mit Lidl ist ab sofort im Frühstücksgeschäft zu rechnen.

Schon jetzt finden viele mobile Esser im Sortiment der Discounter die Zutaten für einen belegten Snack auf die Hand. Wurst und Käse ist im Standardsortiment, gebacken wird sowieso, und Erfrischungsgetränke gibt es auch. Da hat nur noch Kaffee gefehlt.

Angesprochen fühlen werden sich Handwerker, die bei den Discountern neben der Frühstückstücksgrundlage nun auch ihren Muntermacher kaufen können. Hat sich dieses Geschäft dann eingespielt, werden die Discounter wieder eine Schippe drauflegen – mit fertig belegten Gebäcken und Kaffee aus dem Vollautomaten.


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  • Snacks
    Werner Kräling | Jürgen Rieber

    Snacks

    Das Spektrum der Snacks ist riesig: Belegte Brötchen, Brote, Sandwiches, Bagels, Seelen, Waffeln, Muffins, Fladenbrote, gebackene Snacks, Panini, Pizza, Strudel, Zwiebelkuchen, Quiches, Flammkuchen und kleine Gerichte.

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