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Smiley-System gegen Ekel-Faktor

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Foodwatch fordert die Veröffentlichung der Ergebnisse von Hygienekontrollen

Berlin (abz). Verschmutzte Arbeitsgeräte, verschimmelte Lagerräume, Käferbefall: Die Verbraucherorganisation hat bislang unveröffentlichte amtliche Kontrollberichte online gestellt, die auf „ekelerregende Zustände in bayerischen Lebensmittelbetrieben“ hinweisen sollen.

Es handle sich dabei um 14 Betriebe aus ganz Bayern, die bereits einmal gegen lebensmittelrechtliche Vorgaben verstoßen hätten – und dann erneut bei Kontrollen auffällig geworden seien, so Foodwatch.

Und in einer Backstube hätten sich Käfer und Mäuse getummelt. Selbst wenn es sich hier nur um Einzelfälle handeln sollte, sei dies dem Image der Branche nicht förderlich.

Foodwatch weist in Zusammenhang mit den Kontrollen auf das „Smiley-System“ hin: „Die Behörden in Deutschland decken die Schmuddelbetriebe auf Kosten der Verbraucher und der sauber arbeitenden Unternehmen. Die Landesregierungen müssen per Landesgesetz für Transparenz sorgen: Wie in Dänemark müssen alle Ergebnisse von Hygienekontrollen veröffentlicht werden“, so Foodwatch.

Erst ein Aushang der Kontrollergebnisse an der Ladentür schaffen Anreize für Lebensmittelbetriebe, sich an die Hygieneregeln zu halten.

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