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Filial-Kette lässt Millionen Daten im Netz

Panera Bread betreibt weltweit über 2000 Standorte und hatte laut IT-Experten Probleme mit dem Datenschutz.  (Quelle: Archiv/ Unternehmen)+
Panera Bread betreibt weltweit über 2000 Standorte und hatte laut IT-Experten Probleme mit dem Datenschutz. (Quelle: Archiv/ Unternehmen)

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Sicherheit

Nicht nur Facebook, auch die amerikanische Bäckerei-Kette Panera Bread hat Probleme mit dem Datenschutz der Kunden.

Stuttgart (abz). Sicherheitsexperten zufolge sollen die persönlichen Daten der Kunden von in den USA frei zugänglich gewesen sein, wie das Online-Portal golem.de berichtet.

Demnach habe die Bäckerei-Café-Kette mit weltweit über 2000 Filialen offenbar monatelang persönliche Daten von Millionen Kunden offen im Netz stehen lassen. Von der Datenlücke, neudeutsch Leak, betroffen sein sollen neben den Namen und Postadressen der Kunden auch E-Mail-Adressen, Geburtsdaten sowie die jeweils letzten vier Ziffern der Kreditkartennummern.

„Diese Informationen reichen in vielen Fällen aus, um sich gegenüber anderen Kundendiensten am Telefon als jemand Fremdes auszugeben und so beispielsweise einen Passwort-Reset oder das Zusenden einer neue Kundenkarte zu erreichen“, heißt es im Beitrag des Portals für IT-Experten.

Schon 2017 sei auf ein Sicherheitsproblem hingewiesen worden. Aber erst, nachdem ein Sicherheitserxperte jetzt den Mangel veröffentlicht habe, sei die Website paneradbread.com offline gegangen. „Es dauerte aber demnach nur wenige Stunden bis das Unternehmen meldete: ‚Problem behoben‘, und die Seite wieder online ging. Gleichzeitig sei Panera mit der Behauptung an die amerikanische Presse gegangen, das Unternehmen nehme "Datenschutz sehr ernst" und habe das Problem gelöst.

Blick in den Verkaufsraum von Panera Bread, das inzwischen zur JAB Holding gehört.
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