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700 Verletzte nach Treppenstürzen

1,3 Millionen Euro haben Treppenstürze 2017 die Krankenkassen gekostet. (Quelle: Shutterstock/Negovura)+
1,3 Millionen Euro haben Treppenstürze 2017 die Krankenkassen gekostet. (Quelle: Shutterstock/Negovura)

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Berufsgenossenschaft gibt Hinweise zur Vermeidung - wie den Tipp, beim Treppensteigen nicht zu telefonieren.

Mannheim (abz). Die rund 700 Sturzunfälle, die der Berufsgenossenschaft (BGN) aus Bäckereien und Konditoreien 2017 gemeldet wurden, verursachten Heilbehandlungskosten von mehr als 1,3 Millionen Euro. Hinzu kommen die Rentenzahlungen für Verletzte  mit dauerhaften Beeinträchtigungen. Laut haben Treppenstürze ganz unterschiedliche Ursachen: Häufig seien Unachtsamkeit, Eile, Unkonzentriertheit oder Ungeschick Auslöser. Aber auch ungeeignete Schuhe mit zu glatten oder fettigen Sohlen führten zum Unfall. Kaum eine Rolle spielten dagegen bauliche Mängel wie beschädigte Stufen.

Eine einfache aber wirkungsvolle Maßnahme zur Vorbeugung sei es, die Mitarbeiter anzusprechen: „Achtet darauf, wo ihr geht, überspringt keine Stufen und benutzt bitte die Handläufe. Lauft lieber zweimal, damit ihr eine Hand frei habt“ könnte so eine Ansage sein. Außerdem seien Hinweise, sicheres Schuhwerk zu tragen und beim Treppensteigen nicht zu telefonieren oder Nachrichten zu tippen, hilfreich.

Bei der Nutzung von Schneidemaschinen gilt es, besonders aufmerksam zu sein. Restehalter, Andrück-Vorrichtungen und Stopfer verhindern unnötige Unfälle.
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