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Bäckereien unterschlagen Sozialabgaben

Regensburger Zollbeamte haben gegen zwei Franchise-Nehmer einer Großbäckerei ermittelt. (Quelle: Fotolia/Alterfalter)+
Regensburger Zollbeamte haben gegen zwei Franchise-Nehmer einer Großbäckerei ermittelt. (Quelle: Fotolia/Alterfalter)

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Zwei Franchise-Nehmer einer Großbäckerei sind zu Geldstrafen verurteilt worden.

Regensburg (abz). Zwei Franchise-Nehmer einer Großbäckerei sind vom Amtsgericht Regensburg wegen des Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen verurteilt worden. Das Gericht verhängte gegen die beiden Geschäftsführer eine Gesamtgeldstrafe in Höhe von 160 und 120 Tagessätzen.

Ermittlungen der Finanzkontrolle des Hauptzollamts Regensburg hatten ergeben, dass die Franchise-Nehmer es über einen Zeitraum von drei Jahren in 25 Fällen unterließen, die in ihrem Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer bei den zuständigen Stellen zu melden.

Die beiden Unternehmer kamen laut einer Pressemeldung des Zolls ihrer Pflicht, die auf diese Löhne entfallenden Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen fristgerecht und in vollem Umfang abzuführen, nicht nach. Die vorenthaltenen Beiträge beliefen sich auf circa 7600 Euro.

Die Unternehmer müssen neben der Geldstrafe auch für die vorenthaltenen Sozialversicherungsbeiträge sowie für die Verfahrenskosten aufkommen.

Die Verdächtigen wurden verhaftet und sitzen aktuell in Abschiebehaft.
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