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Schwaches Exportgeschäft

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Sinkende Umsätze belasten Ernährungsindustrie

Berlin (abz). Die hat im Oktober 2015 einen Umsatz von 14,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, damit sank der Branchenumsatz im Vorjahresvergleich um 2,5 Prozent. Wie der Branchenverband mitteilt, fielen die Verkaufspreise im In- und Ausland weiter, wodurch der Absatz um 1,4 Prozent zurückging. Während im Inland Stagnation herrscht, fordert das Exportgeschäft die Unternehmen zunehmend heraus. Ein schwaches Exportgeschäft und mehr internationaler Wettbewerb setzen somit Erträge der Ernährungsindustrie erheblich unter Druck, so der BVE.

Die Preisentwicklung bei Agrarrohstoffen ist von der Angebots- und Nachfrageentwicklung am Weltmarkt abhängig. Da viele Rohstoffe in US-Dollar gehandelt werden, wirken zudem auch Wechselkursschwankungen auf die Preise. Der BVE erwartet, dass die Preise an den Rohstoffmärkten auf einem insgesamt hohem Niveau bleiben.

Ein Blick auf die Kaufkraftentwicklung gebe jedoch keinen Anlass zur Sorge, erklärt der BVE. Das Konsumklima in Deutschland müsse sich zwar angesichts globaler politischer Krisen und damit verbundener Konjunktur- und Einkommenssorgen behaupten. Die GfK prognostiziert den deutschen Verbrauchern jedoch für 2016 durchschnittlich 430 Euro (+2 %) mehr Geld für Konsum und Lebenshaltungskosten.

Bei weiterhin schwacher Inflation folgt daraus ein realer Kaufkraftzuwachs von 1 Prozent. Die Lebensmittelpreise erhöhten sich im November 2015 gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent und im Vorjahresvergleich um 1,8 Prozent. Die Verbraucherpreise stiegen im Vormonatsvergleich um 0,1 Prozent und im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent.

 Auch Großbäckereien tragen zum Umsatz der Ernährungsindustrie bei.
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