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Sachsenback erfüllt die Ansprüche

... begeistern die Wild Bakers das Publikum. (Quelle: Kauffmann)+
... begeistern die Wild Bakers das Publikum. (Quelle: Kauffmann)

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Rund 7000 Besucher kamen nach Dresden / Zufriedene Aussteller / Kreative Ideen

Von Dieter Kauffmann

Die in Dresden ist ihrem Anspruch als Fachmesse für Mittel- und Ostdeutschland voll gerecht geworden. Dies beschreibt zusammengefasst das Fazit von Veranstaltern und Ausstellern nach drei Messetagen mit rund 7000 Besuchern.

„Die Sachsenback ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich eine Sache durch Änderungen entwickeln kann“, sagte bei der Eröffnung. Er verwies auf die Gründung der Messe 1990, deren Verlegung auf das neue Messegelände nach Leipzig und auf die zeitliche, inhaltliche und räumliche Neuausrichtung ab 2011.

Familiäre Ausrichtung

schafft Akzeptanz

Viele Besucher schätzen das familiäre Flair der Messe - ein Pfund, mit dem Veranstalter und Aussteller auf dem Gelände in Dresden wuchern. Die drei mitveranstaltenden Bäko-Regionalgenossenschaften hatten ihre Hausmesse auf die Sachsenback verlegt. Das honorieren die Aussteller mit ihrer Anwesenheit.

Im Gegensatz zur Bäckerhalle auf der Internorga vor vier Wochen waren in Dresden viele Aussteller, die sich von der Messe in Hamburg in den vergangenen drei Jahren verabschiedet haben. Als Grund dafür nannten sie, dass in Dresden das Umfeld passe. Die Hallen seien kleiner und übersichtlicher, die Gestaltung der Stände müsse nicht aufwändig sein.

So sagt Gavin Claaßen von Schlee: „Wir hatten schon am Samstag richtig gute Gespräche, für uns hat sich das gelohnt.“ Auch André Schwolow von Trima zieht ein positives Fazit: „Die Messe hat sich weiter stabilisiert und ist besser frequentiert.“

Auch für die Besucher passt das, denn bereits am Samstag nachmittag waren die Gänge gut gefüllt, was sich am Sonntag gleich ab Messebeginn weiter fortgesetzt hat. Das Einzugsgebiet der Sachsenback ist Mittel- und Ostdeutschland, aber auch aus Bayern kamen Besucher. Wie das Ehepaar Tanja und Jarno Hutterer aus Cham: „Wir holen uns Anregungen für unsere Bäckerei.“

Gegenüber den übrigen Fachmessen in Deutschland wird das der Sachsenback von den Besuchern deutlich stärker genutzt. So reichten die Sitzplätze im großzügig gestalteten Backforum bei den Vorführungen manchmal nicht aus. Sogar die Stehplätze wurden knapp.

Ausgewogenes Rahmenprogramm

spricht alle Alterstufen an

Wie beim Programm der Wild Bakers mit ihrem Beitrag „Wildes und heißes Fingerfood“. Ihre Show ist zwar auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten, erreicht aber alle Altersstufen. Genauso begeistert haben die sächsischen Mitglieder der Bäcker-Nationalmannschaft Thérése Lehnart, Alexander Schellenberger und René Krause. Sie demonstrierten die rationelle Herstellung von ausgefallenen Gebäckideen zum Frühsommer.

Die beiden Stuttgarter Fachlehrer Tobias Pfaff und Joachim Burkart zeigten, wie französische Desserts rationell und einfach herzustellen sind. Ihr Tipp bei Sahnedesserts: „Keine Sahnegarnierung machen, da die zu schnell antrocknet.“

Zum fünften Mal hat der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks einen Tag des deutschen Brotes organisiert.
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