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Kakaopreise ziehen an

Kakao wird überwiegend in kleinbäuerlicher Erzeugung angebaut und verarbeitet. (Quelle: TransFair/Sean Hawkey)+
Kakao wird überwiegend in kleinbäuerlicher Erzeugung angebaut und verarbeitet. (Quelle: TransFair/Sean Hawkey)

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Der Fairtrade-Verband kündigt Preiserhöhungen an, was Auswirkungen auf den Gesamtmarkt haben dürfte.

Köln (abz). Erzeugergemeinschaften rund um wollen ihren Mindestpreis für um 20 Prozent erhöhen - von 2000 auf 2400 US-Dollar pro Tonne. Die neuen Mindestpreise sollen zur kommenden Ernte im Oktober 2019 in Kraft treten, wie der Verband im Rahmen der Süßwarenmesse ISM in Köln bekannt gab.

Die Fairtrade-Kakaoabsätze in Deutschland sind nach Verbandsangaben 2018 um gut 35 Prozent auf rund 50.000 Tonnen gestiegen, der Marktanteil liege bei 10 Prozent. Um existenzsichernde Einkommen im Kakaoanbau zu erreichen, verkündeten TransFair und das Entwicklungsministerium nun den Start einer strategischen Partnerschaft.

2017 soll der Kakao-Weltmarktpreis um mehr als ein Drittel eingebrochen sein, was dramatische Einnahmeverluste für viele Kakaobauern zur Folge gehabt habe. Fairtrade sei das einzige Zertifizierungssystem mit einem verpflichtenden Mindestpreis. "Die 20 Prozent höheren Preise sind ein Schritt, um raus aus dem roten Bereich kommen zu können", erklärte Jon Walker, Kakao-Verantwortlicher bei Fairtrade International.

Kooperativen verkaufen durchschnittlich nur 35 bis 40 Prozent ihrer Ernte unter Fairtrade-Bedingungen. Der Rest gehe an den konventionellen Markt.

Kakao wird überwiegend in kleinbäuerlicher Erzeugung angebaut und verarbeitet.
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