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Nudeln aus heimischem Weizen

Nudeln werden überwiegend aus Hartweizen hergestellt. (Quelle: Archiv/Kauffmann)+
Nudeln werden überwiegend aus Hartweizen hergestellt. (Quelle: Archiv/Kauffmann)

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Produktion

Der überwiegende Teil des Hauptrohstoffs für Pasta wird importiert. Eine Expertengruppe möchte das ändern.

Stuttgart (abz). erfreut sich immer größerer Beliebtheit in der heimischen Küche. Nur wenige wissen, dass sie aus einer anderen Weizenart hergestellt wird als Brot: , auch als Durum bezeichnet, ist der Hauptrohstoff, der eine schöne gelbe Nudel mit guter Bissfestigkeit garantiert.

In Deutschland werden rund 300.000 Tonnen Pasta hergestellt, doch der Hartweizen dafür kommt vor allem aus Südeuropa, Osteuropa oder den USA, schreibt die Universität Hohenheim in einer Pressemeldung.

Der regionale Anbau in Deutschland steige nur langsam. Schuld daran seien die hohen Qualitätsansprüche, die an die Hartweizenkörner gestellt werden. Doch viele dieser Qualitätsansprüche sind eher historisch übernommen als experimentell überprüft, weiß Dr. , Weizen-Experte der Landessaatzuchtanstalt an der Universität Hohenheim in Stuttgart.

Unter seiner Führung hat sich nun eine Expertengruppe zusammengefunden, die diese Qualitätskriterien kritisch überprüfen und auf die wirklich notwendigen reduzieren will, um so die regionale Hartweizen- und Teigwarenproduktion zu stärken.

Seit einiger Zeit versuchen die Landwirte, Hartweizen (Triticum turgidum ssp. durum) auch in Deutschland anzubauen. Aktuell auf rund 30.000 Hektar, was gut 25 Prozent des Bedarfs der deutschen Pasta-Produzenten deckt. Longin: „Der Hartweizenanbau in Deutschland ist durchaus weiter ausbaubar.“

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