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Sachsen-Anhalt stoppt Fördermittel

In Sachsen-Anhalt steht die Firmenpolitik von Großbäckereien in der Kritik. (Quelle: Archiv/Unternehmen)+
In Sachsen-Anhalt steht die Firmenpolitik von Großbäckereien in der Kritik. (Quelle: Archiv/Unternehmen)

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Firmen, die Standorte schließen oder sich der tariflichen Bindung entziehen, sollen keine Gelder mehr erhalten.

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Sachsen-Anhalt (abz). Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann will nach einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks die Bedingungen für die Förderung von Unternehmen ändern, die sich in dem Bundesland neu ansiedeln. Künftig sollen Unternehmen nur noch dann Gelder erhalten, wenn sie sich an Tarifverträgen orientieren: "Das scheint mir ein wichtiges Signal zu sein in unserer Wirtschaft, dass wir auch deutlich machen, dass gute Arbeit bei uns auch angemessen bezahlt wird", zitiert der MDR den Minister.

Anlass dafür ist auch der Umzug der Großbäckerei von Weißenfels ins 100 Kilometer entfernte Wittenberg. Was das Unternehmen wohl zum Anlass nehmen will, sich der tariflichen Bindung zu entziehen. Andere Großbäckereien wie Aryzta wurden mit Landesmittel gefördert, obwohl sie Standorte geschlossen haben.

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