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Handwerkspräsident kritisiert Koalitionsvertrag

Die Große Koalition steht. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks sieht die Ergebnisse der Verhandlungen kritisch. (Quelle: Fotolia)+
Die Große Koalition steht. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks sieht die Ergebnisse der Verhandlungen kritisch. (Quelle: Fotolia)

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Die Vereinbarungen in der Sozialpolitik schwächten die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe.

Berlin (abz). In einer ersten Stellungnahme nach Einigung von CDU/CSU und SPD auf die Fortführung der Großen Koaltion übt  Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Kritik an den Vereinbarungen im Bereich der Sozialpolitik: "Es geht weiter um Verteilung statt um Einsicht in wirtschafts- und gesamtgesellschaftspolitische Notwendigkeiten und den Anspruch, zukunftsorientierte und vor allem auch generationengerechte Antworten auf die wichtigen Fragen unserer Zeit zu geben", so Wollseifer.

Diese Vereinbarungen in der Sozialpolitik schwächten die Wettbewerbsfähigkeit der beschäftigungs- und lohnintensiven Handwerksbetriebe. Wollseifer: "Sie bringen höhere Lohnzusatzkosten und regulatorischen Mehraufwand." In der Steuerpolitik blieben die Vereinbarungen "weit hinter dem zurück, was notwendig und möglich gewesen wäre. Für den Verzicht auf Steuererhöhungen sollte niemand wirklich Lob erwarten. Gestaltende Steuerpolitik, auf die Unternehmen wie Bürger warten, bleibt aus".

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