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Ost und West kauft unterschiedlich ein

Wie oft in der Woche gehen Verbraucher einkaufen? Wo kaufen Sie ein? Eine Studie gibt Antwort. +
Wie oft in der Woche gehen Verbraucher einkaufen? Wo kaufen Sie ein? Eine Studie gibt Antwort.

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Eine Markenstudie weist große Unterschiede in den Einstellungen der in Ost und West nach. Wo kaufen Sie ein? Was mögen sie zum Frühstück?

Erfurt (abz). Sie heißt kurz Wom. Die West-Ost-Markenstudie erstellt das Institut für Angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung im Auftrag von MDR-Werbung. Ihr zufolge strukturiert sich der im Osten ganz anders als im Westen: Zwischen Stralsund und Suhl wird häufiger nur einmal in der Woche eingekauft (34,6 Prozent Ost / 25,6 Prozent West), vorwiegend im und im SB-Warenhaus. Dabei kaufen Verbraucher im Osten im Gegensatz zum Westen meist nur in einem Markt ein.  Im Westen kaufen die Konsumenten bevorzugt am Freitag (20 %) und am Samstag (16,3 %) ein. Menschen im Osten erledigen lieber am Donnerstag (15,4%) und am Freitag (22 %) ihre Einkäufe. Was ebenfalls auffällt: Je älter die Menschen sind, umso früher am Tag gehen sie einkaufen. Da machen die Menschen in Ost und West keinen Unterschied, so das Ergebnis der repräsentativen Umfrage.

Start in den Tag

Unterschiede gibt es beim Frühstück. Der Osten ist ein Kaffeeland: 77,6 Prozent brühen ihn morgens auf. Tee, Milch, Saft und Wasser kommen hier bedeutend seltener als im Westen auf den Tisch. Im Westen, so die , starten die Verbraucher eher mit dunklem Brot in den Tag.  Zum Frühstück im Osten gehören Brötchen und ein gekochtes Ei.

Wessis kaufen gern im Supermarkt

Gut 60 Prozent der Westdeutschen kaufen im ein. Am liebsten bei (34,7 %) und (26,8%). Das heißt aber nicht, dass sie andere Märkte meiden. 69,5 Prozent gehen ebenso gern zum Discounter. Aldi (40 %) und Lidl (23,9 %) haben hier die Nase vorn. In Ostdeutschland verhalten sich Verbraucher etwas anders. Sie bevorzugen die Discounter vor den SB-Warenhäusern und Supermärkten. Vor allem (30 %) ist gefragt. Aber auch das SB-Warenhaus hat ein gutes Ansehen im Osten.  Fast 36 Prozent tätigen ihre Einkäufe auch hier. Von den Westdeutschen geben lediglich nur gut 10 Prozent an, dass sie Kaufland als Einkaufsstätte nutzen.

Was beim Kauf entscheidet

Regionalität ist ein Pfund, mit dem auch Bäcker gern wuchern. Sie liegen damit richtig. Denn 60,5 Prozent sagen im Westen, dass die Herkunft aus der Region ihnen wichtig ist, wenn sie sich für ein Produkt entscheiden. Etwas mehr noch, 64,7 Prozent, geben im Osten an, dass die Regionalität bei der Entscheidung für ein Produkt ihnen wichtig ist. Kauf entscheidend sind zudem Faktoren wie Sonderangebote und Rabatte. 57,7 Prozent im Osten und knapp 50 Prozent im Westen geben an, dass solche Aktionen sie beim Kauf beeinflussen. Bio spielt im Westen mit 44,4 Prozent eine größere Rolle als im Osten (34,7 %).


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  • Snacks
    Werner Kräling | Jürgen Rieber

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Laut Studie ist Regionalität  für Verbraucher wichtiger als Nachhaltigkeit, Bio oder Fair Trade.
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