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NGG macht Stimmung gegen Bäckereien

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Öffentlicher Druck soll Verband an Verhandlungstisch zwingen

Chemnitz (wo). Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ist in zu sogenannten Bäckerei-Visiten unterwegs. Bei ihren Besuchen in Bäckereifilialen und Backshops informiert sich die Gewerkschaft über Arbeitsbedingungen und Bezahlung. Das Ergebnis: „Hier ist Handlungsbedarf, denn viele Verkäuferinnen haben uns bestätigt, dass sie maximal den Mindestlohn bezahlt bekommen“, sagt Gewerkschaftssekretär Thomas Lißner.

Seit 2013 gibt es in Sachsen keinen mehr. Vergangenes Jahr sei ein unterschriftsreifer Vertrag vorgelegen. Da aber die Gewerkschaft darauf bestanden habe, für Teigmacher und Ofenführer einen extra Tarif auszuweisen, sei es aufgrund eines Vorstandsbeschlusses nicht möglich gewesen, den Vertrag abzuschließen, sagt Manuela Lohse. Die versuche nun über ihren „Feldzug“ den Verband zurück an den Verhandlungstisch zu bekommen, ergänzt die Geschäftsführerin des Landesinnungsverbands Saxonia. „Dadurch, dass so viel Stimmung gemacht wird, ist es aber schwieriger zusammenzukommen.“

8,50 Euro gelten für Bäcker bereits ab Januar 2015.
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