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Nachfrage nach Qualität


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Handwerk erwartet nur kurzen Aufschwung

Die Konjunkturverbesserungen im deutschen Handwerk haben alle Gruppen des Handwerks erfasst, wenn auch unterschiedlich stark. Das erklärte ZDH-Generalsekretär Schleyer während der Pressekonferenz in Berlin, auf der der Konjunkturbericht für das Frühjahr 2006 vorgestellt wurde.

Deutlich stabiler als in den vergangenen Monaten ist die Konjunktur bei den Lebensmittelhandwerken. Vor allem in Westdeutschland wirkten sich das gestiegene Verbrauchervertrauen und die vermehrte Nachfrage nach Qualität aus. Doppelt so viele Betriebe, so Schleyer, wie im Vorjahr bewerteten ihre Lage mit gut (18 % nach 9 % 2005), nur noch 27 Prozent mit schlecht. (2005: 41 %).

65 Prozent der aller Handwerksbetriebe in Westdeutschland bezeichneten ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. In den neuen Bundesländern sind 58 Prozent der Betriebe zufrieden.

Schleyer hob hervor, dass die Umsätze weiter rückläufig geblieben seien, das Minus sei jedoch geringer als jeweils im Frühjahr der Vorjahres. Auch der Minustrend bei der Beschäftigung habe sich verlangsamt. Der Anteil der Betriebe, die Mitarbeiter verloren hätten (22 % im Westen, 19 % im Osten) übersteige aber immer noch deutlich die Zahl der Betriebe mit Neueinstellungen (8 % im Westen und 6 % im Osten). Schleyer: „Die Preise bleiben stark unter Druck. Nur sehr wenige Betriebe können die gestiegenen Kosten über höhere Preise an die Verbraucher weitergeben. Die ohnehin spärlichen Erträge reduzieren sich weiter. Eigenkapitalausstattung und Liquidität leiden. Nach einer Mehrwertsteuererhöhung wird sich die Situation noch steigern.“

Die Erwartungen für dieses Jahr: Trotz aller Schwierigkeiten glaubten die Betriebe an eine Belebung des Marktes. Die Verlangsamung der Umsatzrückgänge werde sich fortsetzen.

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