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Aktuell
ZDH befürchtet Ausweitung der Schattenwirtschaft / Mutige Reformschritte gefordert
Berlin (p). Das Bundeskabinett hat im Rahmen des Haushaltsbegleitgesetzes 2006 beschlossen, die Mehrwertsteuer zum 1. Januar 2007 um drei Punkte zu erhöhen. Dazu erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent ist der falsche Weg. Sie bremst das aufkeimende Wachstum und vernichtet Arbeitsplätze. Es wird zu einer weiteren Ausweitung der Schattenwirtschaft kommen – mit Folgen für die reguläre Beschäftigung. Ohne Wachstum ist die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte nicht zu schaffen.
Die zugesagte Reduzierung der Beitragsbelastung in der Arbeitslosenversicherung ist wichtig. Sie darf jedoch nicht durch eine Erhöhung der Steuerbelastung finanziert werden. Reformen und Einsparungen sind der richtige Weg. So ist die Reduzierung des Beitrages auch über die schnelle Rückführung der Ausgaben für nachweislich wirkungslose Instrumente der Arbeitsmarktpolitik zu erreichen.
Die verabschiedeten Gesetze summieren sich zur größten Steuererhöhung in der Geschichte der Republik. Das wird die Staatsquote auf annähernd 50
Internorga 2006: Messe mit Mehrwert
Das Jahr 2006 wird allen Voraussagen, Befragungen und Trends zur Folge ein gutes Jahr für die Bäcker werden (siehe dazu: Artikel unten und Seite 8) Der zaghafte Optimismus aus dem vergangenen Herbst hat sich in Zuversicht und auch ein wenig Selbstvertrauen der Branche gewandelt. mehr...